Seniorenzentrum Haus am Nordberg

Erfreuliche Entwicklung, aber noch 16 Bewohner mit leichter Viruslast

Noch immer stehen zwei Wohnbereiche im Seniorenzentrum Haus am Nordberg unter Quarantäne. Die Entwicklung nimmt aber einen guten Verlauf.
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Noch immer stehen zwei Wohnbereiche im Seniorenzentrum Haus am Nordberg unter Quarantäne. Die Entwicklung nimmt aber einen guten Verlauf.

Im Seniorenzentrum Haus am Nordberg hat sich die Corona-Situation spürbar entspannt. Zwar wurde zuletzt noch bei insgesamt 16 Bewohnerinnen und Bewohnern eine leichte Viruslast festgestellt, „wir sind aber insgesamt ganz zufrieden mit der Entwicklung“, sagt Einrichtungsleiter Bernward Bisplinghoff.

Bergkamen – In dem Bergkamener Altenheim, getragen von der Stiftung Reichsbund Freier Schwestern, waren 52 Infektionen in zwei Wohnbereichen aufgetreten, teils war auch das Personal betroffen. Sechs Erkrankte starben.

Am vergangenen Freitag hatte das Gesundheitsamt einen Nachtest mit den Bewohnern in den beiden Wohnbereichen durchführt. Demnach waren im Bereich 2 noch vier Personen „schwach positiv“, im Bereich 3 waren es zwölf. „Ein weiterer Nachtest wird am kommenden Freitag erfolgen“, kündigt Bisplinghoff an.

Personalsituation derzeit „sehr gut“

Danach hofft er, dass zumindest für den Wohnbereich 2 die geltende Quarantäne aufgehoben werden kann. Sicher könne man dies aber derzeit noch nicht sagen, sodass auch noch keine seriösen Aussagen zu den Besuchsregelungen zu Weihnachten gemacht werden könnten. Auch der Wohnbereich 3 ist weiterhin isoliert.

Der Personalsituation im Seniorenzentrum sei bei wenigen Corona-bedingten Ausfällen derzeit sehr gut, erläutert Bisplinghoff. Auch die Pflegeschüler seien wieder im Haus „Die Anspannung bei den Mitarbeitern fällt langsam ab, die Belastung wird geringer.“ Nichtsdestotrotz könne man einzelnen Bewohnern deutlich ansehen, dass der fehlende Besuch sie traurig mache oder gar in eine depressive Stimmung versetze.

Zwei Bewohner im Krankenhaus

Gerade Menschen mit Demenz könnten nicht immer verstehen, warum der Besuch der Lieben ausbleibe. Bei einigen sei die Krankheit auch so weit fortgeschritten, dass sie es womöglich gar nicht wahrnähmen. Aktuell werden laut Bisplinghoff noch zwei Bewohner im Zusammenhang mit Corona in einem Krankenhaus behandelt.

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