Selbstlernzentrum in der Ökologiestation geplant

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Der Brand im vergangenen Jahr hat die Bausubstanz der Scheune stark beschädigt. Bald soll hier auch ein Selbstlernzentrum entstehen.

Heil – Als vor knapp einem Jahr die Gerätescheune an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil brannte, wurde die Bausubstanz zum Großteil zerstört. Nun will der Eigentümer, der Kreis Unna, das Gebäude wieder aufbauen und dort ein Selbstlernzentrum einrichten – nur eine von vielen baulichen Veränderungen, die der Kreisausschuss bei einer Begehung der Ökologiestation Montag diskutierte.

Veränderungen, die der Kreisausschuss bei einer Begehung der Ökologiestation gestern diskutierte. „An der Ökologiestation sind viele neue Arbeitsplätze entstanden“, sagte Norbert Enters, Vorsitzender des Natur- und Umweltausschusses. 

Der Standort sei ein großes Pfund im Kreisgebiet und müsse deshalb weiter verstärkt und ausgebaut werden, appellierte er an die Ausschussmitglieder. Folgende mögliche Veränderungen stellte er zusammen mit Ludwig Holzbeck, Dezernent für Bauen, Kataster und Vermessung sowie Natur und Umwelt des Kreises Unna, vor. 

Die Gerätescheune soll doppelt genutzt werden. Seit dem Brand klaffen große Löcher im Dach des Gebäudes. Das Gebäude soll abgerissen und neu aufgebaut werden. „Die Bausubstanz wurde zu sehr in Mitleidenschaft gezogen“, erklärte Enters. 

Künftig soll das Gebäude in mehrere Bereiche eingeteilt sein. Neben der Aufbewahrung der Geräte könnte ein Selbstlernzentrum Vereinen und Organisationen die Möglichkeit geben, sich zu treffen und fortzubilden. „Und das alles vor einem ökologischen Hintergrund. So kommen die Menschen in Kontakt mit Umweltschutz und Natur“, so Enters. Bei einigen Ausschussmitgliedern traf die Idee auf Zustimmung. „Viele Vereine haben keinen Ort mehr, um sich zu versammeln“, hieß es. 

Das Gästehaus der Ökologiestation soll barrierefrei um- oder ein Aufzug eingebaut werden. „Die erste Etage des Gebäudes ist nicht behindertengerecht gestaltet“, sagte Enters. Nur im Erdgeschoss gebe es barrierefreie Zimmer. Es müsse noch entschieden werden, ob ein Konzept zur Barrierefreiheit des ganzen Gebäudes aufgestellt werde. 

Künftig sollen die Grünflächen im Innenhof nicht mehr als Parkplätze genutzt werden. „Die Besucher müssen eigentlich vor dem Gelände parken“, so Holzbeck. Außerdem bestehe die Möglichkeit, zwei Behindertenparkplätze einzurichten. Ob die VKU die Ökologiestation künftig als Haltestelle anfährt, wird momentan getestet. Das Projekt sei in der Erprobungsphase.

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