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Sechsjähriges Kind von Auto erfasst - Fahrradhelm verhindert Schlimmeres

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In Hamm-Heessen wurde eine Zwölfjährige von einem Pkw angefahren. Der Autofahrer hinterließ eine erfundene Handynummer und machte sich dann aus dem Staub (Symbolbild).
In Bergkamen stürzte ein sechsjähriges Kind mit dem Fahrrad nach dem Zusammenstoß mit einem Auto (Symbolbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Dass er einen Fahrradhelm trug, hat einen sechsjährigen Jungen aus Bergkamen vor schlimmeren Verletzungen bewahrt. Am Montag war er auf seinem Fahrrad mit einem Auto zusammengestoßen.

Bergkamen – Bei einem Verkehrsunfall am Montagmittag in Bergkamen ist ein sechsjähriges Kind von einem Auto erfasst und zum Glück „nur“ leicht verletzt worden.

Eine 62-jährige Bergkamenerin wollte nach Angaben der Polizei gegen 13.15 Uhr von einer Grundstückszufahrt auf die Töddinghauser Straße abzubiegen. Dabei übersah sie laut eigenen Angaben den von rechts kommenden Jungen auf dem Fahrrad, der auf dem Gehweg unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß.

Unfallfahrerin erwartet Strafverfahren

Der Sechsjährige stürzte. Sein Fahrradhelm war nach dem Unfall gebrochen, bewahrte den Jungen allerdings vor schweren Verletzungen. Das Kind benötigte keine ärztliche Versorgung.

Die 62-jährige Bergkamenerin hatte sich zwar zunächst nach dem Gesundheitszustand des Jungen erkundigt, dann aber von der Unfallstelle entfernt, ohne sich weiter zu kümmern. Polizeiliche Ermittlungen führten zur Anschrift der Fahrerin, die zu Hause Besuch von einer Streifenwagenbesatzung bekam. Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

„Dieser Verkehrsunfall stellt mal wieder unter Beweis, wie wichtig es ist, dass Fahrradfahrende einen Helm tragen – egal ob jung oder alt. Denn so können im Falle eines Sturzes schwere Verletzungen vermieden werden. Eltern sollten als gutes Vorbild vorangehen und es ihren Kindern vormachen“, betont Erster Polizeihauptkommissar Thomas Röwekamp.

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