Schulstart mit neuen Vorgaben

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Fenster auf: In den Klassenräumen der Schulen soll gut durchgelüftet werden.

Bergkamen. Zum Wiederbeginn des Unterrichts nach den Herbstferien gelten ab Montag an den Schulen wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen neue Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen - auch am Städtischen Gymnasium.

Dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nunmehr bis einschließlich 22. Dezember im Unterricht und für alle Beteiligten Pflicht ist, dürfte für die Schüler nicht neu sein. „Der Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler, die vor den Herbstferien ihre Masken nicht getragen haben, war sehr gering“, berichtete Schulleiterin Bärbel Heidenreich auf Anfrage. 

Ab Montag sollen die Fenster in den Klassenräumen alle 20 Minuten für fünf Minuten geöffnet werden. Am Gymnasium wird das kein Problem darstellen. „Wir können alle Fenster so öffnen, dass ein Stoßlüften möglich ist“, sagte die Schulleiterin. Damit die Kinder und Jugendlichen dann nicht frieren, hat Heidenreich vor dem Schulstart noch einmal in einem Elternbrief darauf hingewiesen, dass die Kinder ab Montag mit der entsprechenden Kleidung am Unterricht teilnehmen. Das ist in doppeltem Sinne sinnvoll, denn so lange das Wetter es zulässt, sollen die Schüler ihre Pausen zudem draußen verbringen. 

Während an anderen Schulen der Sportunterricht bislang vorwiegend draußen durchgeführt worden ist, und jetzt der Umzug in die Hallen ansteht, ist diese Umstellung am Gymnasium nicht nötig. „Bei uns hat viel Unterricht draußen stattgefunden, aber wir haben die Hallen schon mit einem angepassten Hygienekonzept genutzt, welches mit Sportamt und Schulverwaltung besprochen worden ist. Dabei wird unter anderem darauf geachtet, dass die Hallen immer nur von einer Klasse benutzt werden“, sagte Heidenreich. 

Die von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer angeordneten Verschärfungen schätzt Heidenreich als richtig ein. „Wir müssen für unsere Schülerinnen und Schüler ein Stück weit Normalität herstellen und den Eltern und Kindern einen geregelten Tagesablauf geben. Der Lockdown hat gezeigt, wie belastend das für alle war. Zudem funktioniert das Lernen am besten gemeinsam und vor Ort.“

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