Schulkonferenz spricht sich für Heike Prochnow aus

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Auf die Arbeit im Unterricht möchte Heike Prochnow auch als Schulleiterin nicht verzichten. ▪

RÜNTHE ▪ Eine Hürde ist genommen, und da fiel das Votum eindeutig aus: Einstimmig sprach sich die Schulkonferenz der Freiherr-von-Ketteler-Schule am Mittwochabend in Rünthe für Heike Prochnow als Schulleiterin aus.

Schulleiterin ist sie damit allerdings noch nicht, schickt Heike Prochnow sofort vorweg. „Damit ist nur die Hälfte des Procedere erfüllt – die dienstliche Beurteilung, der Vorschlag für die Schulleitung und die Wahl durch die Schulkonferenz.“ Jetzt gehe es bei der Schulaufsichtsbehörde weiter: „Von der wird man schließlich offiziell zur Schulleitung ernannt.“

Wann das sein kann, darüber wagt die 51-Jährige Anwärterin keine Prognose. „Man hat immer den 1. August als Schuljahresbeginn im Kopf, aber so eine Ernennung ist davon völlig unabhängig, kann früher oder später erfolgen.“ Weiterhin hat also der stellvertretende Schulleiter Uwe Wilms die kommissarische Schulleitung inne.

Heike Prochnow ist seit fast 21 Lehrerin an der Rünther Grundschule. Sie kennt Konzept und Kollegium gut. „Ich habe immer gerne in vielen Bereichen mitgearbeitet“, sagt sie. Unter anderem im Lehrerrat, beim Aufbau der OWGS sowie bei der Erarbeitung von Schulprogrammen. „Das fand ich immer interessant“, sagt Heike Prochnow, auch aus diesem Grund hatte sie sich auf die Stelle der Schulleiterin beworben. Damit war sie übrigens die einzige Kandidatin.

Die Lehrerin aus Kamen-Heeren will natürlich weiterhin unterrichten – nicht mehr eine eigene Klasse, aber auf jeden Fall im Fachunterricht. Mit ihrem 17-köpfigen Lehrerkollegium kommt sie bestens zurecht: „Wir sind ein offenes Kollegium und arbeiten gerne zusammen“, erklärt sie und freut sich darauf. „Ich muss natürlich in meine neuen Aufgaben erstmal reinwachsen“, erklärt die designierte Schulleiterin und blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Wir werden weiterhin gemeinsam an den pädagogischen Zielen arbeiten.“ ▪ mar

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