Anmeldung an weiterführenden Schulen

Zum Lernen raus aus Bergkamen: Viele Fünftklässler in spe pendeln

Die Willy-Brandt-Gesamtschule verzeichnet von den vier weiterführenden Schulen in Bergkamen mit 128 die meisten Anmeldungen.
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Die Willy-Brandt-Gesamtschule verzeichnet von den vier weiterführenden Schulen in Bergkamen mit 128 die meisten Anmeldungen.

Zum Besuch einer weiterführenden Schule verlassen ab dem kommenden Schuljahr wieder deutlich mehr künftige Fünftklässler die Stadt als von außerhalb kommen. Das geht aus der Anmelde-Statistik hervor, die die Stadt jetzt vorgelegt hat. 92 Mädchen und Jungen aus Bergkamen haben sich demnach für eine Schule in einer Nachbarkommune entschieden, 15 kommen von dort.

Bergkamen – Beliebtestes Lernziel der Auspendler ist Werne – und hier speziell die Sekundarschule. Sie nimmt 34 hiesige Schülerinnen und Schüler auf. Für die beiden Gymnasien jenseits der Lippe haben sich 25 Noch-Viertklässler entschieden („Anne Frank“: 15; „Christophorus“: 10). Nach Kamen brechen zu vier unterschiedlichen Schulen künftig 22 Kinder auf, nach Lünen vier. Auch Hamm, Fröndenberg, Menden und Sendenhorst nehmen hiesige Schüler auf.

Insgesamt wechseln zum kommenden Schuljahr 413 Schülerinnen und Schüler aus Bergkamen auf eine weiterführende Schule, darunter 29 mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Klassenbildung an den hiesigen Schulen sehen so aus:

Freiherr-vom-Stein-Realschule: Hier wurden insgesamt 49 Schüler für den kommenden fünften Jahrgang angemeldet. Es könnten laut Verwaltung inklusive möglicher Wiederholer zwei Klassen gebildet werden.

Realschule Oberaden: Hier liegen 77 Anmeldungen vor. Damit könnten drei neue Fünfer-Klassen gebildet werden, heißt es.

Städtisches Gymnasium: Die Zahl der Anmeldungen liegt hier bei 84. Es sollen drei Klassen gebildet werden – so viele wie im vergangenen Jahr. Damals lagen mit 76 weniger Anmeldungen vor.

Willy-Brandt-Gesamtschule: Sie hat 128 Anmeldungen zu verzeichnen. Es werden sechs Klassen gebildet, wie die Verwaltung mitteilt.

Unter den 413 angehenden Fünftklässlern aus Bergkamen befinden sich 29 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Davon haben 27 keine Empfehlung hinsichtlich einer weiterführenden Schule erhalten. 3 dieser Schüler werden künftig das Förderzentrum Nord in Lünen besuchen, jeweils ein Kind die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil sowie das LWL-Förderzentrum Dortmund-Marsbruch.

Gemeinsames Lernen an drei Schulen

Das Gros der Förderschüler wird im Rahmen des Gemeinsamen Lernens an drei Bergkamener Schulen unterrichtet: 5 an der Freiherr-vom-Stein-Realschule, 9 an der Realschule Oberaden und 8 an der Gesamtschule. Die betreffenden Schüler wurden durch das Schulamt des Kreises auf die Schulen verteilt. Von diesem Verfahren sei der Schulträger ausdrücklich ausgeschlossen worden, heißt es.

Ihren jeweiligen Empfehlungen aus den Grundschulen kommen die meisten der künftigen Realschüler und Gymnasiasten nach, wobei die Realschule Oberaden auch zwei Schüler mit uneingeschränkter Gymnasialempfehlung besuchen werden.

Kein Gesamtschüler mit Gymnasialempfehlung

An der Gesamtschule wird es, Stand heute, keinen Fünftklässler mit Gymnasialempfehlung geben, dafür 8 mit eingeschränkter Empfehlung für diese Schulform. Mehr als jeder zweite neue Schüler (53,5 Prozent) bringt eine Empfehlung für die Hauptschule mit.

Der Anteil der künftigen Gymnasiasten mit Realschulempfehlung liegt bei 16 Prozent. Eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung können 23 Prozent vorweisen. 61 Prozent wurde eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung ausgesprochen.

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