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Sanierung abgeschlossen: Rünther Grundschüler dürfen Sporthalle wieder nutzen

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Von: Christoph Volkmer

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Einschulung Ketteler-Schule Rünthe Turnhalle
Es ist länger her, dass die Kinder der Ketteler-Schule ihre Turnhalle von innen gesehen haben. Das Foto zeigt die Einschulung im Jahr 2020. © WA

Seit November 2020 hat es in der Halle der Freiherr-von-Ketteler-Schule keinen Sport mehr gegeben. Erst war dafür der Lockdown verantwortlich, dann die Sanierung, die jetzt abgeschlossen ist. Ab Montag darf endlich wieder trainiert werden.

Rünthe – „Wir sind erleichtert, dass es wieder losgehen kann“, sagte Schulleiterin Heike Prochnow am Freitagmittag im Gespräch mit der Redaktion. Am Tag zuvor hatte Heiko Rahn vom Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport das Ende der Arbeiten im Schulausschuss bekannt gegeben.

Schon seit Mitte Januar hatte die Halle Stück für Stück wieder den gewohnten Anblick angenommen, nachdem der Boden freigeräumt und von den Schutzplatten befreit wurde.

Erstklässler werden die Halle zum ersten Mal nutzen

Jüngst sind dann der Prallschutz angebracht und feste Sportgeräte an der Wand befestigt worden. Nach intensiven Reinigungsarbeiten kann nun der Schul- und Vereinssport wieder starten.

„Die Vereine haben in den vergangenen Tagen ihre Utensilien teilweise schon wieder eingeräumt und sind genau so froh wie wir, dass wir die Halle wieder nutzen können“, so Prochnow. Spannend dürfte die Erkundung der Halle besonders für die im Sommer eingeschulten Kinder werden, denn die Erstklässler konnten bisher kein einziges Mal in der Halle trainieren.

Vorbei sind damit die Zeiten, in denen die Kinder bei ihren Sport-Doppelstunden bei vom Schulträger organisierten Bustransfer in die Turnhalle der früheren Pestalozzischule in Bergkamen-Mitte kutschiert werden mussten.

Turnhalle Sporthalle
Die Turnhalle der Ketteler-Schule ist frisch saniert. © Heiko Rahn

Was sich nicht ändern wird, ist die Tatsache, dass aus Gründen des Infektionsschutzes auch weiterhin – wenn es das Wetter zulässt – möglichst viele Sporteinheiten draußen stattfinden, denn auch in der freigegebenen Halle müssen Kinder ihre Masken tragen. „Das ist schon ein sehr eingeschränkter Sportunterricht“, unterstrich die Schulleiterin.

Sportunterricht gerade in Pandemiezeiten wichtig

Zu eng wird es in der Halle aber ohnehin so schnell nicht werden, denn die zweiten und dritten Jahrgänge sind bei ihren Doppelstunden in der Regel im Schwimmbad aktiv. In den Wintermonaten trainieren überdies die Viertklässler regelmäßig in der Eislaufhalle.

Selbst in der Turnhalle der benachbarten Regenbogenschule trainierten die Kinder regelmäßig. „Wir sind sehr dankbar, dass wir die Halle nach Absprache innerhalb der Woche immer an den beiden ersten Stunden nutzen durften.“ Dieses Angebot sei primär von den Erstklässlern genutzt worden.

Insgesamt seien alle Hebel in Bewegung gesetzt worden, um, den Sportunterricht möglichst vollumfänglich anzubieten. „Das ist gerade in Zeiten einer Pandemie wichtig, in der sich viele Kinder nicht so viel wie sonst bewegt haben“, so die Schulleiterin.

Toilettensanierung noch in Arbeit

Die Arbeiten in den Schülertoiletten der Grundschule laufen derzeit noch, hier scheint aber ebenfalls ein Ende der Arbeiten in Sicht. Ein konkretes Datum gibt es zwar nicht, aber Heiko Rahn teilte mit, dass die laufenden Feinarbeiten wohl bis Ende Februar abgeschlossen sein werden.

Verhältnismäßig entspannt ist derzeit auch die Corona-Situation an der Grundschule. „Wir sind vermutlich in der Norm der anderen Grundschulen in der Stadt. Es gibt aktuell keine Klassen in Distanz.“

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