Auf dem Weg zur Erfolgsgeschichte

Sandburgensause zur Sommer-Belebung der Marina Rünthe

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Kinder und auch Erwachsene machten sich bei der Sandburgensause mit Hingabe ans Buddeln.

Bergkamen - Die Sommer-Belebung in der Marina Rünthe entwickelt sich immer mehr zur Erfolgsgeschichte. Bei der Sandburgensause mit Reggae-Feeling bewiesen die Organisatoren vom Stadtmarketing erneut den richtigen Riecher.

Die ersten Kinder buddelten am Samstag schon um 13 Uhr und damit eine Stunde vor dem offiziellen Beginn im Sand. Die Musikfans kamen vom frühen Abend an bei Auftritten von „Riddim Posse“ und „Urban Tropical Beats“ auf ihre Kosten. Der beta-Innenhof hatte sich nicht nur in ein kleines Karibik-, sondern vor allem in ein Kinderparadies verwandelt. „Die Sandburgensause ist ja vor allem für die Kinder gedacht“, erklärte Karsten Quabeck vom Stadtmarketing. Überall waren Sandhaufen aufgeschüttet, Schaufeln, Förmchen und andere Hilfsmittel lagen bereit. 

Kinder bauen Sandtunnel im Akkord

Anton und Lennart ließen sich nicht lange bitten. Der Neunjährige und sein drei Jahre jüngerer Bruder gruben im Akkord Tunnel in einen Sandhaufen. „Vielleicht so an die 30“, schätzte Anton. Der Sand hatte es ihm angetan. „Sieht man auch an meiner Kleidung“, sagte er lachend. Doch nicht nur er wirkte nach kürzester Zeit fast wie paniert. Auch Luca (4) wühlte mit viel Spaß im Sand herum. Tatkräftig unterstützt von Papa Nils Gumienny. „Wir haben uns von den beiden Sandkünstlern inspirieren lassen und unsere eigene Skulptur erschaffen“, erzählte Gumienny. Mit Wasser und Schaufeln erweckten sie einen Kraken zum Leben. 

Eine Meerjungfrau aus Sand

Ein paar Meter hinter ihnen ging Christian Fischer professioneller ausgestattet zu Werke. Der Bauarbeiter verwandelte einen eigens vorbereiteten Sandblock mit gezielten Bewegungen in eine Meerjungfrau. Und auch Bildhauerin Karina Cooper war schwer beschäftigt. Normalerweise arbeitet sie mit Holz oder Stein. „Bei Events aber auch gern mal mit Eis oder Sand“, so die Künstlerin. Die Arbeit sei eine andere. „Der Sandblock ist außen relativ hart, innen aber ziemlich weich und bröckelig.“ Da ist vorsichtiges Arbeiten gefragt. 

Auch Opa buddelt

Viele der Kinder gingen da weit weniger vorsichtig zur Sache. Bei ihnen zählte schließlich vor allem der Spaß – nicht das Ergebnis. Spaß hatten aber nicht nur die jungen Besucher. So mancher Vater oder Opa warf sich mit auf die Knie, um mit Kind oder Enkel Burgen zu bauen – mit nahezu genauso viel Elan wie der Nachwuchs. „Mein Sohn hat aber mehr Spaß daran als ich“, versicherte Gumienny lachend. 

Marina-Sandburgensause mit Reggae-Fever

Auch Heidi und Lothar Klein genossen die Sandburgensause richtig, während sie ihren Enkeln Anton und Lennart beim Tunnelbau zusahen. „Wir haben nur durch Zufall davon erfahren“, erzählte Heidi Klein. Eigentlich seien sie mit ihren Enkel nach einer Deutschlandreise auf dem Weg nach Hause – in der Gegend von Nürnberg – gewesen. Nun seien sie aber „hängen geblieben“ und schwer begeistert von der Veranstaltung. „So was Tolles“, schwärmte Lothar Klein. „Hoffentlich gibt es das nächstes Jahr noch mal, dann kommen wir wieder.

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