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Ruhiges Wasser im Wellenbad: Nur wenige Schwimmer am Starttag

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Von: Linda Ehrhardt

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Wellenbad Freibad Bergkamen Tim Polanski
Während im Becken kein Schwimmer unterwegs war, nutzte Schwimmmeister Tim Polanski die Zeit für letzte Reinigungsarbeiten. © Ehrhardt

Länger als üblich mussten die Bergkamener auf den Start in die Freibadsaison warten. Am ersten Tag war das Interesse der Schwimmer aber sehr gering.

Bergkamen – Es war ein ruhiger Start in die Wellenbad-Saison am Montag für die Mitarbeiter der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW). „Wir haben für heute zwölf Anmeldungen“, berichtete Marcus Müller, Centerleiter Bäder bei den Gemeinschaftsstadtwerken.

Dass bis zum Mittag noch keiner der Schwimmer aufgetaucht war, verwunderte Müller nicht wirklich. „Das Wellenbad ist eher das freizeitorientierte Bad“, erklärte er. Wer schlicht seine Bahnen ziehen wolle, fahre oft ins Kamener Freibad, das deswegen auch früher am Vormittag öffnet als die Freizeiteinrichtung in Weddinghofen.

Nur noch ein Zeitfenster für maximal 1500 Besucher

Und anders als im vergangenen Jahr haben die Besucher, die sich angemeldet haben, auch den ganzen Tag Zeit, um ins Wellenbad zu kommen, denn es gibt statt zwei nur noch ein Zeitfenster – nämlich die komplette Öffnungszeit. „Wir haben nur noch eine Auflage durch die Corona-Schutzverordnung: eine begrenzte Besucherzahl“, so Müller.

Aktuell liegt die bei 1500 Besuchern pro Tag. Damit haben die GSW die Grenze am unteren Ende gesetzt. Eigentlich bietet das Gelände mit seinen rund 20 000 Quadratmetern, die für Besucher zugänglich sind, Platz für mehr Gäste, da auf sieben Quadratmetern ein Besucher zugelassen ist. „Aber wir wollten vorsichtig starten und schauen, wie die Situation sich entwickelt. Dann können wir nach und nach die Kapazitäten erhöhen“, erklärte der Centerleiter.

Den ruhigen Auftakt am Montagvormittag nutzten die drei Fachkräfte für Bäderbetriebe und die Kassenkraft vor Ort für weitere Reinigungs- und Wartungsarbeiten. So galt es zum Beispiel, einige der Chlorgasflaschen auszutauschen. „Bei normalen Betrieb verbrauchen wir etwa vier Flaschen pro Woche“, so Müller. Damit sind immer zwei Fachkräfte beschäftigt. „Einer von ihnen arbeitet im Chlorgasraum, der andere sichert ihn ab, um sofort eingreifen zu können, falls doch mal etwas passieren sollte.“

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