Nach Feuer: Rünther Schützen bauen ein neues Vereinsheim

RÜNTHE - Gute Nachricht für die Rünther Schützen: Schon bald werden sie ein neues Heim für ihre Vereinstätigkeit haben. Nachdem ein Feuer das alte Domizil im September dem Erdboden gleich gemacht hat, werden sie aller Voruassicht nach im Sommer den Einzug in ihr neues Haus feiern.

„Spätestens zum Schützenfest Mitte Juli wollen wir das neue Haus nutzen können“, sagt Willi Wagner, Vorsitzender des Rünther Schützenvereins. Vor einigen Wochen erhielten die Verantwortlichen Nachricht von der Versicherung, der sie den Totalverlust des Hauses gemeldet hatten. Mit dem Geld, das dem Verein zugesagt wurde, plante er einen Neubau. Heute wird es noch eine Besprechung mit dem Architekten geben, und in den nächsten Tagen möchte Wagner dann bei der Stadt den Bauantrag einreichen. Außerdem, so Pressesprecher Heinz Kelch, warte man auch noch auf eine Genehmigung der RAG, der das Gelände dort gehört.

Sobald die verschiedenen Stellen grünes Licht gegeben haben, soll es dann losgehen am Schacht III. Anders als das Vorgänger-Haus soll es nicht aus Holz sein. „Der Neubau wird gemauert“, so Willi Wagner.

Der gesamte Bau wird 22 Meter lang sein. Die ersten acht Meter sind 6,5 Meter breit. Darin werden sich die Sanitäranlagen, ein Abstellraum sowie eine kleine Teeküche finden. Der eigentliche Saal, der auf 14 Meter länger errichtet wird, wird acht Meter breit sein.

Etwa 140 Quatratmetet Nutzfläche haben die Schützen dann zur Verfügung – und auch ausreichend Platz für einen Schießstand. „Für das Schießen mit dem Luftgewehr benötigen wir zehn Meter, die haben wir dann im neuen Schützenheim“, sagt Wagner.

Mit dem Neubau des Vereinsheims haben die Schützen dann nach einigen „heimatlosen“ Monaten wieder ein eigenes Dach über dem Kopf. „Was uns sehr freut. Auch wenn das Geld zunächst einmal nur für den Bau und nicht auch für die Inneneinrichtung reicht“, so Wagner weiter. Denn mit dem Feuer, das ein Brandstifter Mitte September gelegt hat, ist nicht nur das Gebäude, sondern auch das Inventar verbrannt – und auch ein wichtiges Stück Vereinsgeschichte.

Denn auch die knapp 100 Jahre alte Vereinsfahne wurde ein Opfer der Flammen. „Wenn wir sie originalgetreu nachmachen lassen würden, müssten wir mit etwa 10000 Euro rechnen“, sagt Wagner. Das komme momentan angesichts der angespannten Finanzsituation nicht in Frage. Die aktuelle Vereinsfahne befand sich in der Brandnacht bei einem Schützen zu Hause. „Da hatten wir großes Glück“, sagt Wagner. oel

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