Komplizierte Eigentumsverhältnisse

Vorerst kein neues Gewerbegebiet südlich des Beverbachs

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Die alte Eiche auf den Feldern im Bevertal ist als Naturdenkmal geschützt. Drumherum sollte ein Gewerbegebiet entstehen. Die Pläne werden aktuell aber nicht weiter verfolgt.

Rünthe – Die Pläne für ein Gewerbegebiet südlich des Beverbachs im Bereich der Straße „Am Romberger Wald“ liegen erst einmal auf Eis. „Wir werden dort erst einmal nicht weitermachen, bis wir die Grundstücke in unserem Besitz haben“, erklärte Bürgermeister Roland Schäfer. Und ob und wann das passieren wird, ist derzeit noch völlig unklar.

Bekanntlich hatte die Stadt die Fläche ins Auge gefasst, um dort dringend benötigte – und auch noch zugestandene – Gewerbeflächen ausweisen zu können. Doch die Eigentumsverhältnisse sind kompliziert, nicht alle Eigentümer sind zu einem Verkauf bereit. Weil es sich zumindest zum Teil um bewirtschaftete landwirtschaftliche Flächen handelt, streben einige Besitzer auch einen Tausch gegen qualitativ vergleichbare Grundstücke an, doch die sind rar.

Die Grundstücksverhandlungen ziehen sich daher hin – und so lange man nicht mit Gewissheit sagen könne, dass man über die Flächen überhaupt verfügen könne, mache eine Überplanung keinen Sinn, hatte der Bürgermeister vor Rünther Vereinsvertretern erklärt.

Unklar ist darüber hinaus auch, wie man mit der „Marina Nord“ genannten Fläche zwischen Kanal und Westenhellweg umgehen wolle, auf der mal eine Gärtnerei stand. „Da haben wir ohne Zweifel Potenzial“, sagte Schäfer. Eine Option sei, die Fläche im Zuge der IGA 2027 zu beleben, eine andere, das Strukturstärkungsgesetz für die Entwicklung der Fläche zu nutzen. Doch die Zeit müsse zeigen, was sich tatsächlich realisieren lasse.

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