Musikunterricht wieder möglich

Rolle rückwärts: Musikschulen dürfen wieder Präsenzunterricht anbieten

Musikschule Bergkamen
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Bereits am Donnerstag fand in der Musikschule Bergkamen wieder Präsenzunterricht statt.

Das war ein schneller Salto rückwärts: Nach dem ersten Verbot dürfen Musikschulen ihren Unterricht wieder durchführen. In Bergkamen wurde daraufhin ganz schnell gehandelt.

Zu den verschärften Corona-Schutzmaßnahmen, die seit Montag gelten, zählten in Nordrhein-Westfalen und in wenigen anderen Bundesländer auch ein Verbot für das Lehrangebot von Musikschulen. Lediglich schulische Kooperationen wie Jekits durften fortgesetzt werden. Am Donnerstag hieß es allerdings bereits wieder Kommando zurück. Die Landesregierung nahm eine Präzisierung der Regeln vor und erklärte, dass musikalischer Unterricht unter Beachtung der geltenden Schutz- und Hygiene-Maßnahmen zulässig sei.

„Wir haben uns sehr gefreut“, sagt Sabine Siedlaczek aus der Verwaltung der Bergkamener Musikschule. Und die Einrichtung setzte sich mit ihren Lehrern sofort ans Werk. Bereits am Donnerstagnachmittag fanden erste Stunden wieder im Präsenzunterricht statt. „Wir hatten schon am Mittwoch davon erfahren“, erklärt Siedlaczek, warum so zügig gehandelt werden konnte. Über Whatsapp und Co. wurden die Schüler auf dem kurzen Dienstweg informiert.

Von Montag bis Mittwoch hatten die Lehrer einen digitalen Unterricht organisiert. Auch das im Eilverfahren, da die Verordnung erst am Ende der vergangenen Woche veröffentlicht worden war. Doch der Präsenzunterricht ist die bessere Variante, zumal laut Siedlaczek einige der Honararkräfte nicht über die notwendigen technischen Möglichkeiten für digitales Lernen verfügen würden.

In der Musikschule ist sogar wieder ein Gruppenunterricht für bis zu zehn Personen erlaubt. Doch so große Gruppen habe man nicht, betont Siedlaczek. Orchesterproben oder Übungsstunden auch kleinerer Ensemble seien aber weiter nicht möglich. Die Orchesterklasse am Gymnasium bleibt aktiv, weil es eine schulische Kooperation ist.

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