Bilanz fürs Wochenende

Viele Einsätze für die Feuerwehr in Bergkamen - Rettungshubschrauber landet in Rünthe

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Die Feuerwehr hatte am Wochenende viel zu tun.

Bergkamen - Einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr in Bergkamen. Allein durch die Sperrung der Jahnstraße mussten  drei Einheiten zu einem Heckenbrand ausrücken. Rettungshubschrauber landet in Rünthe auf der Straße.

Ein größerer Heckenbrand direkt an einem Wohnhaus rief am Samstagnachmittag gleich drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen zur Königslandwehr in Bergkamen-Heil. Glücklicherweise konnten die Wehrleute aufgrund der Rauchsäule aber auf Sicht fahren, denn die Adresse „Königslandwehr“, die die ersten Anrufer genannt hatten, war falsch. 

Das etwas zurückliegende Gebäude, in dessen Garten es brannte, hat die Adresse Jahnstraße und muss auch über diese angefahren werden. „Die Heiler Kameraden waren aber schnell zur Stelle, weshalb das kein großes Problem war“, erklärte Dirk Kemke, Leiter der Feuerwehr. „Das Feuer konnte vor Ort schnell gelöscht werden“ – und auch ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude wurde verhindert.

Straßensperrungen sorgen für größeren Einsatz

Dass gleich drei Einheiten der Feuerwehr nach Heil eilten, liegt an der Sperrung der Jahnstraße im Bereich der Bahnüberführung. „Mit der Sperrung wurde die Alarm- und Ausrückordnung verändert“, erklärte Kemke. Bei Einsätzen in Heil würden nun automatisch die Rünther mitalarmiert, weil Heils Zugpartner Oberaden durch die Sperrung deutlich weitere Wege zurücklegen muss. „Die müssen ja nun den Umweg über die Kamener Straße oder den Heiler Kirchweg nehmen“, erklärte Kemke. 

Am Samstag kam überdies noch hinzu, dass auch die Alisostraße als Hauptzubringer zum Heiler Kirchenweg wegen Bauarbeiten gesperrt war. „Solche Informationen haben wir aber natürlich immer und können dann entsprechend anders agieren“, sagte Kemke. Und seit die Jahnstraße gesperrt sei, fahre man Heil ohnehin von zwei Seiten an, um den Umweg der Oberadener kompensieren zu können. 

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Der Einsatz in Heil war nicht der einzige, der am Wochenende die Feuerwehr auf den Plan rief: Bereits am Freitag hatte es an der Kreuzung Industriestraße/Sandbochumer Weg einen Verkehrsunfall gegeben. Ein Privatwagen war auf einen Linienbus aufgefahren. Verletzt wurde niemand, aber die Einheit Rünthe musste auslaufende Betriebsstoffe abstreuen. 

Verdacht auf Pkw-Brand

Die Einheit Weddinghofen musste am Samstagmorgen um kurz nach 9 Uhr zur Ernst-Schering-Straße ausrücken, weil in Höhe der Moschee ein Baum auf die Fahrbahn gefallen war. Am Nachmittag wurden die Retter um 16.22 Uhr dann nochmals an die Parkstraße gerufen, der Verdacht eines Pkw-Brandes bestätigte sich jedoch nicht. Weil lediglich die Bremsanlage nach einer Fahrt mit angezogener Handbremse heiß gelaufen war, musste die Feuerwehr nicht eingreifen. 

Kaum zurück in der Wache gab es jedoch eine weitere Alarmierung: Der Rettungsdienst benötigte Tragehilfe bei einem medizinischen Notfall in der Augustastraße. Auch Dirk Kemke selbst musste am Samstagabend ausrücken: Weil ein Notarzt mit dem Hubschrauber zu einem Patienten eilte und der an der Kanalstraße landete, brachte Kemke den Arzt mit dem Kommandowagen bis zur Einsatzstelle an der Rünther Straße.

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