Reges Treiben beim Trödelmarkt an der  Ketteler-Schule

+
Groß war die Auswahl beim Trödelmarkt auf dem Hof der Ketteler-Grundschule. 

Bergkamen - Reges Treiben herrschte am Samstagmorgen rund um die Ketteler-Grundschule in Rünthe: Ein Trödelmarkt ließ die Herzen von großen und kleinen Sammlern höher schlagen. 

Zur Freude von Schulleiterin Heike Prochnow hatten wieder viele Eltern die Kleiderschränke ihrer Sprösslinge durchforstet und zu klein gewordene Sachen ausrangiert. Doch das Kleidungsangebot hielt sich in Grenzen. 

Trödelmarkt in der Freiherr von Ketteler Schule Rünthe 

Auch Gesellschaftsspiele, jede Menge Spielzeug und interessante technische Baukästen waren auf den Tischen ausgebreitet. Gemäß dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ war Jeremy Wunderlich einer der ersten Besucher und ergatterte ein komplettes Elektrolabor. „Gerade das Tüfteln ist mein Ding“, erzählt der Elfjährige, hat er doch zu Hause bereits einen Radiobaukasten und sogar einen Raketen-Bausatz. „Später möchte ich aber doch wohl eher Anwalt werden.“ 

Vom Mäuseschreck zum Schaukel-Elch 

Die jungen Anbieter hatten teils deutliche Alterssprünge hinter sich. So war es noch gar nicht so lange her, als sich Franziska noch für „Max den Mäuseschreck“ oder auch für die sprechenden Autos von „Cars“ begeistern konnte. Ohne Wehmut landeten diese nun aber auf dem Trödeltisch. Bares für Rares: Auch manch Unikat war auf den schier überquellenden Tapeziertischen zu finden. Man musste die bunten Auslagen allerdings mit viel Geduld und Adlerblick inspizieren. So war neben einer handgeschnitzten afrikanischen Figur auch ein „Schaukel-Elch“, die nordische Alternative zum Schaukelpferd, im Angebot, und rechtzeitig zu Halloween sogar auch das passende Outfit eines „Minion“ zum Reinschlüpfen. 

Alte Bravo-Hefte begeistern Nostalgie-Fans

Die Herzen der Fans von Lichtschwert und Fantasy-Monstern schlugen höher, als sie die Auslage der „Skylanders“ entdeckten. Das sind kleine Fantasy-Figuren, die man mit einem Computertrick zu Hause lebendig machen und mit denen man auf dem heimischen Bildschirm allerhand erleben kann. Die Freunde des actionreichen Blaster-Sports und der Team-Battles kamen hingegen bei den Nerf-Pistolen auf ihre Kosten, während die „Littlest Pet Shop“ mit ihren großen Augen eher die weiblichen Teenies verzauberten. Die Nostalgie-Freaks waren fast zu Tränen gerührt, als sie einen Stapel mit alten Bravoheften aus den 1960er-Jahren entdeckt hatten. Für den aufkommenden Hunger und Durst hatten die Mitglieder des Fördervereins mit einem umfangreichen Kuchenangebot das probate Gegenmittel parat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare