Auch in Bergkamen Razzia wegen manipulierter Geldspielgeräte

BERGKAMEN -  Im Zuge der bundesweiten Razzia wegen der Manipulation von Geldspielgeräten hat die Kriminalpolizei auch Spielhallen in Bergkamen unter die Lupe genommen. Das bestätigte ein Sprecher der federführenden Polizeibehörde in Gelsenkirchen.

Welche Spielcasinos Polizeibesuch bekommen haben und ob die Beamten fündig geworden sind, dazu wolle man sich mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern, sagte der Pressesprecher. Am Mittwochmorgen waren die Ermittler bundesweit in 50 Städten unterwegs. Dabei stellte die Polizei insgesamt 100 Automaten sicher.

 Den Hauptverdächtigen wird vorgeworfen, Betreibern von Spielhallen eine Software verkauft zu haben, mit der Geldautomaten manipuliert werden konnten. Das Ergebnis: Die Automaten spuckten nicht nur weniger Gewinne aus, die Betreiber konnten sich per Tastenkombination auch selbst bedienen. Allerdings wurden einige Täter auch selber Opfer. Der Hersteller der Software, ein Spielhallenbetreiber aus Gelsenkirchen, schickte „Mitarbeiter“ zu den Spielcasinos, die dank der Tastenkombination abkassierten.

Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, so der Polizeisprecher, sollen auch Details zu den Einsätzen in einzelnen Städten bekanntgegeben werden. - hal

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