Gericht: Unverzügliche Entscheidung

Vergleich im Kaufland-Streit: Betriebsrat und Konzern prüfen - Belegschaft wartet

Im Kaufland-Markt im Rathauscenter arbeitet seit Anfang Mai eine Ersatzbelegschaft, weil über den Einsatz der Stammmannschaft ein Streit anhängig ist.
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Im Kaufland-Markt im Rathauscenter arbeitet seit Anfang Mai eine Ersatzbelegschaft, weil über den Einsatz der Stammmannschaft ein Streit anhängig ist.

Neue Geduldsprobe in dem juristischen Tauziehen zwischen dem Betriebsrat der Kaufland-Filiale Stadtmitte und dem Konzern:

Bergkamen/Dortmund –Die jüngste Anhörung der 5. Kammer des Arbeitsgerichtes Dortmund am Freitag blieb, wie das Parallelverfahren am Donnerstag, ohne Beschluss. „Unverzüglich“ sollen die Parteien aber erklären, wie sie zu dem von Albrecht Seidel, Anwalt der Arbeitnehmerseite, formulierten Vorschlag zu Einsetzung einer Einigungsstelle stehen.

Sie soll den Streit um den Gesundheitsschutz auch im Zusammenhang mit Corona beilegen. Der Betriebsrat will so weitergehende Belastungen im Job angehen.

Mitarbeiter seit Wochen freigestellt

Die Parteien haben gerade so viel Zeit, wie unbedingt für eine zügige Entscheidung nötig. Sonst verkündet das Gericht am 3. Juli, wie verfahren wird. Der Betriebsrat ist darauf vorbereitet. 

Heikel macht die Sache, dass der Betriebsrat wegen der Gesundheitsfragen den Personaleinsatzplan ab Anfang Mai nicht genehmigt, damit darf keiner der 108 Beschäftigten eingesetzt werden. Die Belegschaft ist bei vollem Lohn freigestellt und durch Leihpersonal ersetzt, will aber an die Arbeit.

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