Programm für 18. Bergkamener Lichtermarkt steht

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Die Stelzenläuferin „Lumivatar“ gehört zu den Walkacts, die beim Lichtermarkt die Besucher verzaubern.

Bergkamen - Der Bergkamener Lichtermarkt zieht Jahr für Jahr Tausende Besucher auf den Marktplatz, in den Stadtwald und die Elisabeth-Kirche. In diesem Jahr begeistert das Spektakel aus Licht und Musik die Besucher am 26. Oktober.

Höher, schneller, weiter heißt es oft. Beim 18. Bergkamener Lichtermarkt geht es buchstäblich „höher“: Einer der Höhepunkte am Freitag, 26. Oktober, ist die „Highlight-Show über allen Köpfen“. Die Geschwister Weisheit vollführen atemberaubende Artistik in 15 bis 30 Metern Höhe. Und ein Trompetensolo erklingt in mehr als 60 Metern über den Köpfen der Besucher.

Mystische Illuminierungen, Schatten, die lebendig zu sein scheinen, vibrierende Trommeln – der Bergkamener Lichtermarkt entführt Jahr für Jahr tausende Besucher in eine Welt des Lichts. Gestartet als Halloween-Markt setzt er längst künstlerische Akzente. Licht und Feuer treffen auf Musik und Bewegung, Walkacts lassen die Fantasie der Besucher aufblühen. Thematisch geht es dieses Mal von 18 bis 23 Uhr um „Vokale Höhen – luftige Szenen“.

Timm Jonas (GSW, v.l.), Karsten Rockel (Stadtmarketing), Bürgermeister Roland Schäfer, Karsten Quabeck (Stadtmarketing) und Darius Nowaczyk (Sparkasse) sind gespannt auf die vielen Künstler, die am 26. Oktober beim Lichtermarkt zu erleben sind.

Die luftigen Szenen liegen klar in der Hand der Artistengruppe rund um die Geschwister Weisheit, die sich auch mit Motorrädern auf die über den Marktplatz gespannten Drahtseile wagt (Showbeginn: 18.30, 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr). Die vokalen Höhen besorgt die Gruppe „Onair“, die als eine der besten a capella Bands Deutschlands gilt. Die Combo singt von 19 bis 22 Uhr zu jeder vollen Stunde in der St. Elisabeth-Kirche. Und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt: Wer der Musik in dem Gotteshaus lauschen möchte, muss schnell sein. „Es passen rund 600 Besucher in die Kirche, die wir dankenswerter Weise wieder mit nutzen dürfen, und sie ist immer proppenvoll“, betont Karsten Quabeck vom Stadtmarketing. Ein frühes Anstellen sei also ratsam.

Immer wieder etwas Neues bieten

Zusammen mit seinem Kollegen Karsten Rockel ist er mit Matthias Lopez y Stift für die Gestaltung des Lichtermarkts verantwortlich. Die Zielsetzung dabei ist klar: Sie wollen immer wieder etwas Neues bieten, keine alten Ideen wiederholen, aber bekannte Elemente aufgreifen. Wie zum Beispiel die Walkacts, die auf dem Markt unterwegs sind. 25 Künstler streifen dieses Mal umher, lassen zum Beispiel einen chinesischen Glücksdrachen über den Köpfen der Besucher schweben. „Eigens für uns illuminieren sie den Drachen erstmals, so dass er zum Technodrachen wird“, freut sich Quabeck.

Das Fenix Theatre fasziniert mit Seidenskulpturen und Windspielen, als „Lichtfee“ und „Lumivatar“ sind die Akteure von „eSteffania Feuer und Stelzenkunst“ unterwegs. Das mystische Treiben lockt aber nicht nur auf den Marktplatz. „Wie immer beziehen wir auch den Stadtwald mit ein“, so Bürgermeister Roland Schäfer. Der verwandelt sich in eine begehbare Installation des Lichtkünstlers Jörg Rost, in der weitere Artisten und Künstler auf die Besucher warten. Jonglage, Gesang, Malerei und Schauspiel sorgen dafür, dass die Besucher aus dem Staunen nicht heraus kommen. Natürlich sind auch wieder Lesungen für Kinder in der Bücherei und ein Mitmachprogramm der Jugendkunstschule Teil des GSW-Lichtermarkts.

Abendliches Markttreiben

Der bekommt für seine 18. Auflage, bei der es auch wieder Bustouren zu den Lichtkunstwerken gibt, übrigens eine etwas andere Optik verpasst. Wegen der vom Marktdach Richtung Stadtwald gespannten Drahtseile sind die rund 90 Stände mit überwiegend kunsthandwerklichen Angeboten alle etwas Richtung Elisabeth-Kirche verrückt. Die Artisten performen zwar in schwindelerregender Höhe und sind gesichert – „trotzdem möchten wir den Bereich darunter frei halten“, erklärt Quabeck.

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