Pflanzen im Vorgarten geklaut

Diebe stehlen Pflanzen - Es passiert immer wieder

Auf seine Hauswurz ist Heinz Merz besonders stolz. Offenbar gefiel die pflegleichte Pflanze auch dem Dieb.
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Auf seine Hauswurz ist Heinz Merz besonders stolz. Offenbar gefiel die pflegleichte Pflanze auch dem Dieb.

Da staunte Heinz Mersch nicht schlecht, als er leere Blumenkübel vor seiner Haustür vorfand. Normalerweise sind die Töpfe in seinem Vorgarten mit allerlei Pflanzen geschmückt. Es war nicht das erste Mal, dass Pflanzen von heute auf morgen verschwinden.

  • Immer wieder kommt es zu Pflanzen-Diebstählen.
  • In Bergkamen ließen Diebe Hauswurz mitgehen.
  • 100 Stecklinge sind weg.

Bergkamen – Besonders auf die sogenannte Hauswurz, die dem Vorgarten in Bergkamen-Rünthe das gewisse Extra verleiht, ist der Bergkamener stolz. Doch fünf Steinkübel, in denen der Hobbygärtner die Steinrosen pflanzte, sind jetzt nur noch mit Erde gefüllt. Von den Pflanzen selbst fehlt jede Spur.

„Ungefähr 100 Stecklinge sind weg“, stellt der Bergkamener fest. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen muss sich jemand an den Steinkübeln zu schaffen gemacht haben. Eine Spur haben die Blumendiebe nicht hinterlassen. Nur zerstreute Erde neben den Gefäßen wies darauf hin, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zuging.

Pflanzen-Diebe in Bergkamen stehlen Hauswurz

Einige Jahre dauert es, bis etwa zwischen Mai und August aus der Blattrosette lange Blütenstände wachsen, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Die bereits hoch gewachsenen Hauswurzen haben die Diebe jedoch verschont, denn in einigen Kübeln sind diese nach wie vor zu bestaunen. Lediglich an den Stecklingen machten sich die Unbekannten zu schaffen, buddelten diese aus und nahmen sie mit.

Warum sich jemand an seinem Vorgarten bediente, kann sich Heinz Mersch nicht erklären. Vermutlich wussten die Diebe, wie pflegeleicht die Hauswurz ist. Die Pflanze erträgt Hitze, Kälte und Trockenheit problemlos. Dass auch andere Nachbarn von den Blumendieben betroffen sind, davon hat Heinz Mersch nichts gehört.

Besonders rätselhaft findet er, dass die Diebe bereits im vergangenen Jahr zugeschlagen haben. „Vorheriges Jahr fehlten ungefähr 200 Stecklinge. Damals wurden sie im April geklaut“, berichtet der Bergkamener.

Da er im Frühling von den Dieben verschont blieb, rechnete er auch nicht damit, dass es noch einmal passieren könnte. Doch prompt schlugen sie im Juni zu. Von den Dornenhecken, die Heinz Mersch nach dem ersten Diebstahl zwischen den Hauswurzen pflanzte, ließen sie sich anscheinend nicht abschrecken.

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