Jubiläumswald ist mit 31 Neuzugängen auf 681 Bäume angewachsen

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Kettelerschule in Rünthe pflanzten mit ihren Eltern einen Baum, zur Erinnerung an ihre Grundschulzeit und zum Dank an ihre Lehrerin.

Bergkamen - 31 neue Bäume stehen seit Samstagvormittag im Bergkamener Jubiläumswald zwischen Parkfriedhof und Kuhbachtrasse. Damit können im stetig wachsenden Wald inzwischen 681 Bäume gezählt werden.

Beim 27. Pflanzfest wurde ein neuer Rekord aufgestellt: „31 Bäume – so viele hatten wir bei einer Frühjahrspflanzung noch nie“, sagte Karten Rockel von der Stadtverwaltung. Gepflanzt wurden 16 Ahorn-Bäume, zehn Linden und acht Buchen.

27.Pflanzaktion im Jubiläumswald

„Wir haben hier keinen Baby-Wald, es ist vielmehr ein Erinnerungswald“, sagte Bürgermeister Roland Schäfer bei der offiziellen Eröffnung des Pflanzfestes. 

Baum als Dankeschön an Lehrerin 

In diesem Jahr galt das ganz besonders: Die Klasse 4a der Freiherr-von-Kettler-Grundschule in Rünthe pflanzte einen Baum zur Erinnerung an die Grundschulzeit, aber auch zum Dank an Lehrerin Ulrike Heinzel. Das war ein Geschenk der Eltern – und die erklärten den Kindern, dass der Baum immer eine Anlaufstelle für sie sein werde, man sich regelmäßig dort treffen könne. Zum Grillen, nach einer gemeinsamen Fahrradtour – oder in vielen Jahren zum Klassentreffen. Damit der Baum fest stand, durfte jedes der 21 Kinder Erde auf die Wurzeln geben und ihn angießen. Und weil der Baum noch wenig Blätter hatte, wurde er mit den Namen jedes Kindes behängt. 

Feuerwehr pflanzt für Dietmar Luft

Geschmückt wurde auch ein weiterer Baum: Die kleine Emily steckte, hoch auf elterlichen Schultern sitzend, Rosen in das Geäst eines Baumes, der an ihren Uropa erinnern soll. Am Pflanzloch nebenan legte Sven Vallböhmer da fleißig Hand an den Spaten: Der Bergkamener hatte den Baum zum 50. Geburtstag im vergangenen Jahr geschenkt bekommen und musste nun arbeiten, während die Familie zusah. 

Mit einem dreifachen „Gut Wehr“ soll nicht nur ein weiterer neu gepflanzter Baum besonders gut angehen, mit dem lautstarken Gruß und der Pflanzung dankte die Einheit Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen vielmehr dem ehemaligen Wehrleiter Dietmar Luft und seinem Stellvertreter Ralf Klute für das jahrelange Engagement. Zum Gedenken an die Familiengründer Willy und Erna Zamzow, die inzwischen beide gestorben sind, pflanzte die Großfamilie Zamzow ihren Baum. „Und wir haben richtig viel Spaß dabei“, erklärte ihre Tochter. 

Zum Gedenken an Heiko Busch

Zur Erinnerung an einen ganz besonderen Menschen hatten auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung einen Baum gepflanzt: Sie gedachten damit des verstorbenen Heiko Busch, des Umweltbeauftragten der Stadt Bergkamen und geistigen Vaters des Jubiläumswaldes. „Er bleibt im Herzen aller“, sagte Bürgermeister Roland Schäfer, und die Kollegen hatten auf das Erinnerungsschild ebenfalls einen Spruch setzen lassen. „Für uns bist Du nicht gegangen.“

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