Mehr Frauen sollen teilnehmen

Trotz Rangelei: Positives Fazit nach zweiter Rünther Dorfmeisterschaft

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Die Fliesenleger 09 (schwarze Trikots) triumphierten und nahmen den Pokal mit nach Hause.

Rünthe – Ein Fußballturnier mit Volksfestcharakter liegt hinter den Organisatoren der zweiten Rünther Dorfmeisterschaft.  Obwohl es viel Lob für die Neuauflage der Dorfmeisterschaft gab, beschäftigen sich die Organisatoren auch mit den Schattenseiten, um das Fest künftig noch besser zu gestalten.

„Die vergangene Woche habe verdammt viel Arbeit für das Orga-Team bereitgehalten“, so der Vorsitzendes SuS Rünthe Dietmar Wurst. Planung, Aufbau, Koordination und Abbau: „Wir haben viel Zeit investiert.“ Doch die Arbeit habe sich gelohnt. „Wir haben wirklich fast ausschließlich gute Rückmeldungen erhalten“, sagt der Vorsitzende. Bis auf einige Tropfen am Morgen sei das warme Wetter perfekt gewesen. „Wir mussten sogar noch zusätzliche Getränke kaufen“, erzählt er und lachte. 

Reiberei "kann immer passieren"

Das Orga-Team wird sich jedoch nicht auf dem erfolgreichen Turnier ausruhen. „Wir beschäftigen uns natürlich auch mit Kritik“, sagt Wurst. Obwohl Fairplay im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, blieb es nicht bei jedem Spiel ruhig. Im Viertelfinale kam es zwischen zwei Spielern der Teams Kaufland und Euroballstoff zu einer Reiberei. 

„Das kann leider immer passieren. Wir Organisatoren und auch die beiden Teams sind sich einig, dass so etwas nicht auf das Spielfeld gehört“, so Wurst. Das Spiel wurde nicht abgebrochen, sondern im Neunmeterschießen entschieden. „Das war gut so“, stellt der Vorsitzende fest. In den kommenden Tagen wird Wurst die Teilnehmer besuchen und ihnen ihre Urkunden überreichen. „Dann sprechen wir darüber, was gut und was schlecht gelaufen ist.“ 

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Eine negative Entwicklung will das Orga-Team bei der nächsten Dorfmeisterschaft aufhalten: „Wir möchten, dass wieder mehr Frauen am Turnier teilnehmen.“

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