Offiziell: AfD ohne Liste bei der Kreistagswahl   

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Die AFD darf bei der Kommunalwahl nur mit Direktkandidaten für den Kreistag antreten.

Die Chancen auf den Einzug der AfD in den Kreistag in Unna sind nun endgültig nur noch gering. Der Landeswahlausschuss bestätigte nun, dass die Reserveliste nicht zur Wahl zugelassen wird. 

Düsseldorf – Der Einspruch des Kreisverbandes der Alternative für Deutschland gegen die Nichtzulassung ihrer Reserveliste zur Kreistagswahl wurde vom Landeswahlschuss in Düsseldorf abschließend und einstimmig zurückgewiesen. Die AfD kann damit bei der Kommunalwahl am 13. September nur durch Siege eines ihrer 28 Direktkandidaten in den 30 Wahlbezirken in diese Vertretung einziehen.

Damit bestätigte die Landesbehörde die Entscheidung des Kreiswahlausschusses von Ende Juli. Der war zu dieser Entscheidung gekommen, weil der übergeordnete Bezirksvorstand Einspruch gegen die zuvor auf der Aufstellungsversammlung der Kreis-AfD gewählte Liste eingelegt hatte und sie als parteischädigend genannt hatte.

In der Pressemitteilung des Landesministeriums heißt es zu der Entscheidung: "Im Kreis Unna hatte der AfD-Bezirksvorstand Arnsberg als nächsthöhere Parteigliederung Einspruch gegen die Reserveliste des Kreisverbands Unna für den Kreistag eingelegt. Der bereits eingereichte Wahlvorschlag war damit hinfällig. In der Folge hätte der Beschwerde führende Kreisverband Unna die Listenaufstellung wiederholen müssen, was jedoch unterblieben ist." 

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