Panzerfaust der Wehrmacht an der Nordfeldstraße entdeckt

Explosiver Fund am Bamberger Bach kontrolliert gesprengt - Evakuierung nicht erforderlich

Das blieb neben dem 149-Millimeter-Projektil übrig, nachdem Kampfmittelräumer Andreas Brümmer die Treibladung der Panzerfaust gesprengt hatte.
+
Das blieb neben dem 149-Millimeter-Projektil übrig, nachdem Kampfmittelräumer Andreas Brümmer die Treibladung der Panzerfaust gesprengt hatte.

Im Zuge von Bauarbeiten am Bamberger Bach ist an der Nordfeldstraße ein explosiver Fund zu Tage getreten.

Bergkamen – Bei der Oberflächensondierung des Baufeldes haben Kampfmittelräumer eine Panzerfaust aus Beständen der Deutschen Wehrmacht entdeckt. Sie wurde nach Mitteilung der Stadt Bergkamen am Freitagmorgen um 10.30 Uhr durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich gemacht.

Ausreichend Abstand zu den Wohnhäusern

Mehr als den Knall der Explosion dürften die Anwohner in dem ländlichen Gebiet um die Schützenheide kaum mitbekommen haben. Die Gefährdungsabschätzung des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg hatte ergeben, dass der Abstand zwischen Fundstelle und nächsten Wohnhäusern genug Sicherheit biete und keine Evakuierung der Anwohner erforderlich sei.

Verdacht in zwei Metern Tiefe

An dem Bach wird derzeit an der Grabenvorflut gearbeitet, wie bei jedweder bautätigkeit in NRW ist davor eine Kampfmittelfreigabe einzuholen. Im Zuge dieser Untersuchungen gingen die Fachleute zwei Verdachtsmomenten in 1,7 und 2 Metern Tiefe nach und wurden fündig.

Im Erdreich fand sich Kleinmunition und eine scharfe deutsche Panzerfaust vom Typ 100. Ein Abtransport für die Vernichtung in einer Anlage stellte wohl das größere Risiko dar. Feuerwerker Andreas Brümmer entschied sich für die kontrollierte Sprengung am Fundort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare