Roland Schäfer begrüßt 350 Gäste bei Neujahrsempfang

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350 Gäste wurden zum Neujahrsempfang der Stadt Bergkamen in die Musikschule eingeladen.

Bergkamen - Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Bergkamen fand dieses Jahr unter neuen Vorzeichen statt. Da die städtische Musikschule 2019 ihr 50-jähriges Bestehen feiert, richtete sie den Empfang für 350 geladene Gäste aus – inklusive eines musikalischen Rahmenprogramms.

Roland Schäfer, dem Anlass entsprechend die Bürgermeisterkette tragend, sagte bei seiner Begrüßung der 350 Gäste in der Schützenheide, es seien Vertreter der gesamten Gesellschaft: haupt- oder ehrenamtlich Tätige sowie Aktive aus Politik, Verwaltung oder Wirtschaft. „Es ist ein Dankeschön an alle, die sich für unsere Stadt einsetzen“, erinnerte Schäfer auch an die Pflegedienste, die technischen Notdienste und die Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz. Bislang hatte Bürgermeister Roland Schäfer immer in den Ratssaal geladen, doch dessen Kapazitätsgrenzen waren hinsichtlich der Gästezahl erreicht und die nicht vorhandene Barrierefreiheit des Ratstraktes war zum Problem geworden.

Stadt im Strukturwandel

Am neuem Ort erinnerte Schäfer auch daran, dass eine neue Zeit beginne. 2019 sei das erste Jahr ohne aktiven Steinkohle-Bergbau in Deutschland, und auch wenn die letzte Tonne Kohle auf Haus Aden bereits im Jahr 2001 gefördert worden sei, sei Bergkamen noch immer eine Stadt im Strukturwandel. Nach einem Rückblick auf 2018, in dem Bergkamens erste Fahrradstraße am Gymnasium eingeweiht worden war sowie Weichen für zukunftsweisende Projekte wie der Breitbandausbau oder die Wasserstadt gestellt worden waren, nannte Schäfer konkret, was in diesem Jahr passieren soll. Über 60 Millionen Euro investiere man derzeit in Kindertagesstätten, Schulen, Sportstätten und die energetische Sanierung. „Das Geld ist in der Infrastruktur gut angelegt“, sagte Schäfer. 

Planungen für Bürgerradweg abgeschlossen

Auf weiterführende Entscheidungen zum neuen Schwimmbad dürften die Bergkamener ebenfalls hoffen. Bislang sei nur die Grundsatzentscheidung gefällt worden, dass der Neubau eines Kombi-Bades erfolgen solle. Details und die Betreiberfrage müssten noch geklärt werden. Neben der Umgestaltung des Stadtmuseums bleibt auch die Feuerwehr ein Thema. Fahrzeuge müssen neu beschafft werden, außerdem stehen ein neues Gerätehaus für Oberaden auf dem Plan und ein Wechsel der Führungsspitze an. Gute Nachrichten hatte Bürgermeister Roland Schäfer für Overberge: Die Planungen für den Bürgerradweg an der Landwehrstraße seien abgeschlossen. Und die Planung für den Bau des Radschnellwegs RS1 laufe weiter.

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