Neues Schwimmbad für Bergkamen: Stadt gibt Zuschuss für Neubau

Das Wellenbad wird es bald nicht mehr geben: Der Rat von Bergkamen hat dem Bad-Neubau zugestimmt.
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Das Wellenbad wird es bald nicht mehr geben: Der Rat von Bergkamen hat dem Bad-Neubau zugestimmt.

Bergkamen bekommt ein neues Schwimmbad. Der Rat der Stadt hat am Dienstagabend den Zuschuss für den Bad-Neubau an die GSW beschlossen.

Bergkamen - Die Stadt überweist den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) einen Investitionszuschuss von bis zu 27 Millionen Euro. Das hat der Stadtrat am Dienstag mit Mehrheit von SPD und CDU entschieden. Mit dem Geld soll das interkommunale Unternehmen in die Lage versetzt werden, ein Freizeitbad auf dem Gelände des heutigen Wellenfreibads in Weddinghofen zu bauen. Pläne dazu wurden bereits vorgestellt.

Während die SPD die Zuschusszahlung uneingeschränkt befürwortete, mahnte die CDU eine veränderte Lastenverteilung innerhalb der GSW an und äußerte Bedenken hinsichtlich der Finanzierung. Die Grünen scheiterten mit ihrem Antrag, das Thema von der Tagesordnung zu nehmen. Sie wollen zur Senkung von Investitions- und Betriebskosten ein gemeinsames Bad zusammen mit Kamen errichten. Auch für die FDP kommt nur eine gemeinsame Lösung infrage. 

BergAuf sprach sich gegen den Zuschuss aus, weil das Wellenbad dem Freizeitbad weichen soll und kein Außenbecken vorgesehen ist. Die Entscheidung über den Bad-Neubau trifft am Ende der GSW-Aufsichtsrat.

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