Neuer Anlauf für den Alten Markt

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Der Alte Markt in Rünthe ist für die Wohnbebauung vorgesehen.

Bergkamen - Seit langen Jahren gibt es Bestrebungen, den alten Markt in Rünthe für Wohnbebauung zu nutzen. Lange Zeit war davon nichts mehr zu hören, nun übernimmt die Eigentümerin des Geländes, die Vivawest, einen weiteren Anlauf.

Man befinde sich in Gesprächen mit einem Käufer, hieß es auf Anfrage. Die Stadt ist seit langem an der Bebauung in dem Bereich interessiert. Mittlerweile wurde auf der gegenüberliegenden Seite das Baugebiet Anemonenweg verwirklicht. „Eine Bauvoranfrage liegt uns für den alten Markt aber noch nicht vor“, sagt der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters, der hofft, dass das Vorhaben umgesetzt wird. Vorgaben: „Eine aufgelockerte Wohnbebauung, zudem muss die Durchlässigkeit zum Landwehrpark gewährleistet sein“, so Peters. 

Baulandfläche im Eigentum von Vivawest

Unabhängig von den Verhandlungen trifft Eigentümerin Vivawest Vorbereitungen. Vor Beginn der Baumschutzzeit finden derzeit vorbereitende Rodungsarbeiten statt. „Bei der Fläche handelt es sich um eine rund 5900 Quadratmeter große Baulandfläche in unserem Eigentum, für die wir uns in Verhandlungen mit einem Investor befinden“, so Vivawest-Pressesprecherin Dr. Marie Mense. Da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien, könne man keine Auskunft zu einem geplanten Wohnungsbauprojekt geben, so die Unternehmenssprecherin.

Boden muss saniert werden

Bereits vor einigen Jahren hatte eine Investorin Interesse gezeigt, das sie mittlerweile aber wieder zurückgezogen hat. Einer der Gründe, warum die Freifläche noch nicht vermarktet ist, dürfte die Belastung des Bodens sein. Vor langer Zeit war der Bereich um den Rünther Markt wohl mal als Hausmüllkippe genutzt worden. Die Stadt hatte das Marktgelände samt Gutachten verkauft. Darin ist nachzulesen, dass der Boden saniert werden muss. Der künftige Eigentümer muss ein vom Kreis genehmigtes Sanierungskonzept in die Tat umsetzen, ohne das würde die Stadt keine Baugenehmigung erteilen. Alle Interessenten an dem Gelände seien darauf hingewiesen worden, so Dr. Peters.

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