Neue Siedlung fast komplett: 76 Wohnhäuser am Anemonenweg 

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Viele schmucke Wohnhäuser, auch als Stadtvillen und Bungalows, sind am Anemonenweg in drei Bauabschnitten entstanden. In dieser Woche räumten dort auch die Straßenbauarbeiter das Feld.

Rünthe – Knapp sechs Jahre nach der Verabschiedung des Bebauungsplanes ist das letzte Neubaugebiet in Rünthe auf der Westseite der Kanalstraße fast dicht. 73 Wohnhäuser sind rund um den Anemonenweg entstanden. In dieser Woche nahm das Baudezernat den fertiggestellten dritten Straßenbauabschnitt ab.

 „Derzeit bestehen in Rünthe nur noch kleinere Baulücken für Einzelgebäude und etwas größere Baulücken für mehrere Bauvorhaben“, ließ dazu auf Anfrage Kämmerer Marc Alexander Ulrich in Vertretung von Baudezernent Dr. Peters wissen. 

1999 erste Überlegungen

Erste Überlegungen zur Umwandlung der früher als Kleingärten ausgewiesenen Flächen auf der Westseite der Kanalstraße gab es bereits 1999 mit der Entwicklung eines städtebaulichen Grobkonzeptes. Die Planer hatten schon früh erkannt, dass sich das Gebiet „aufgrund seiner Lage inmitten vorhandener Siedlungsbereiche sowie der Nähe zu bestehenden Infrastruktureinrichtungen an der Rünther Straße für eine Wohnnutzung eignet“, wie es in der Begründung des Bebauungsplanes heißt. Als weitere Pluspunkte werden der angrenzende Datteln-Hamm-Kanal, die Nähe zur Marina Rünthe und zum Landwehrpark angeführt. 

Ein Grünzug mit Rad- und Fußweg durchzieht die neue Siedlung von der Kanalstraße aus.

Grundstücke schnell begehrt

Die Einschätzung, dass die Flächen eine hohe Lagequalität besitzen, erwies sich als richtig. Die Grundstücke waren schnell begehrt. Bereits im Juni 2013 erteilte die Stadt die erste Baugenehmigung. 

Das rund 3,5 Hektar (35 000 Quadratmeter) große Gebiet gehörte laut Auskunft der Stadtverwaltung zwei Grundstückseigentümern: der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der Vivawest Wohnen GmbH. Die ist bekanntlich auch Eigentümerin des Alten Marktplatzes auf der anderen Seite der Kanalstraße am Landwehrpark. Die gesamte Erschließung des Wohnbaugebietes einschließlich der Verkehrsflächen erfolgte allerdings in drei Bauabschnitten durch einen privaten Träger aus Unna. 

An der Siedlung an der Kanalstraße ist ein bunter Mix aus schmucken Wohnhäusern entstanden, wie der Blick von der Kanalbrücke zeigt

Die ProDev GmbH übernahm auch die komplette Vermarktung der Grundstücke. Die 37 der Vivawest wurden an die Bauherren verkauft, die 39 der Kirche in Erbpacht weitergegeben. Die neuen Häuser auf den Grundstücken direkt an der Kanalstraße hat die Bauverwaltung in ihrer Bilanz nicht berücksichtigt. 

Die rosa gefärbten Flächen im Bebauungsplan sind erfolgreich vermarktet worden.

Entstanden sind dort nur Einzelhäuser in ein- und zweigeschossiger Bauweise, darunter auch viele sogenannte Stadtvillen (zweigeschossig), aber auch mehrere ebenerdige Bungalows. „Hier bestand ein besonderer Bedarf“, berichtet Marc Alexander Ulrich.

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