Neue Ampeln in Rünthe machen Ärger: Techniker brechen ersten Versuch ab

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Gespannt verfolgten die Mitarbeiter von Straßen.NRW und die Verkehrstechniker, ob die automatische Verkehrsteuerung der neuen Ampeln richtig funktioniert.

Rünthe – Für erhebliche Verkehrsbehinderungen und Rückstaus in beide Fahrtrichtungen sorgte am Mittwoch der erste Versuch, die neuen Ampeln auf dem Ostenhellweg (L 736) am Einkaufszentrum an der Bummannsburg in Betrieb zu nehmen. Nach sechs Stunden brachen die Verkehrstechniker einer Firma aus Detmold ihre Aktion ab.

Die über Kontaktschleifen in der Fahrbahn elektronisch gesteuerte Lichtzeichenanlage zeigte zwar Grün, Gelb und Rot auf allen Fahrspuren und an den Fußgängerüberwegen, doch nicht so, wie sich Stefan Geiß und seine Kollegen vom Landesbetrieb Straßen.NRW die automatische Verkehrssteuerung auch auf den Linksabbiegerspuren vorgestellt hatten. 

„Wir haben einen Programmierfehler im System. Den konnten wir trotz Unterstützung der EDV-Fachleute am Firmensitz in Detmold nicht ausmerzen“, bedauerte Geiß. Deshalb mussten die Verkehrstechniker letztlich wieder die provisorische Ampelanlage scharf stellen. In der nächsten Woche ist ein neuer Versuch geplant. 

Die 25 000 Euro teure neue Ampelanlage sollte eigentlich schon im März eingeschaltet werden, doch sorgten zunächst die Folgen der Corona-Pandemie und zuletzt Abstimmungsprobleme zwischen Landesbehörde und dem Unternehmen für Verkehrstechnik für Verzögerungen.

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