Nasenabstrich im Auto

Am Montag geht‘s los: Bei Poco erstes Drive-in-Testzentrum in Bergkamen

In Bergkamen eröffnet am Montag ein viertes Corona-Testzentrum – diesmal als Drive-in.
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In Bergkamen eröffnet am Montag ein viertes Corona-Testzentrum – diesmal als Drive-in.

In Bergkamen geht am Montag, 12. April, das nunmehr vierte Corona-Schnelltestzentrum an den Start. Es ist anders als die anderen: Mit dem Auto sollen die Testwilligen vorfahren und – ohne beim Nasenabstrich aussteigen zu müssen – gleich wieder davonbrausen können. Das Ergebnis kann 15 Minuten später per Handy abgerufen werden.

[Update] Bergkamen – Das Drive-in-Testzentrum entsteht auf dem Parkplatz des Möbel-Discounters Poco an der Industriestraße in Rünthe. Betrieben wird es von der Schreurs Consulting Group GmbH in Moers. Das Unternehmen ist über seine Tochter Eliware seit Jahren im Bereich Arbeitsschutz und Medizintechnik aktiv und baut in Westfalen und dem Rheinland nach und nach Corona-Testzentren auf. „Sechs Stationen arbeiten schon, fünf weitere starten in Kürze“, berichtet Geschäftsführer Tobias Schreurs.

Das Testzentrum sollte zunächst am Freitag starten. Neuer Termin ist Montag, der 12. April. Laut Schreurs gibt es Schwierigkeiten mit der Anlieferung eines Containers. Die Betriebszeiten des Corona-Testzentrums sind täglich von 10 bis 15 und von 16 bis 19 Uhr.

Termine im Viertelstundentakt

Wer sich testen lassen möchte, kann einen Termin vereinbaren, die im Viertelstundentakt für jeweils mehrere Kunden vergeben werden. Das geht online unter www.testcov.de, aber auch über Telefon unter der Nummer 02841/3684511 sowie per E-Mail an die Adresse termin@testcov.de.

Angegeben werden muss auch die Anzahl der Testpersonen. „Tests ohne Termin führen wir nur sehr ungern durch, weil das die Wartezeiten für die Angemeldeten erhöht“, sagt Schreurs. Schnelles Testen aber gehöre zum Konzept des Drive-in.

Zum Test mitgebracht werden muss ein Ausweis. „Über den stellen wir sicher, dass es sich auch wirklich um den Angemeldeten handelt“, erläutert Schreurs. Dem Getesteten werde später ein Kärtchen und ein QR-Code mitgegeben. Mit dem könne er dann online sein Ergebnis abrufen, sobald er 15 Minuten nach dem Nasenabstrich eine E-Mail erhalte, dass der Test nun ausgewertet sei.

Zunächst bis zu 50 Fahrzeuge pro Stunde

Laut Schreurs können rund 50 Fahrzeuge pro Stunde zur Testung vorfahren. Wenn nötig, könne die Kapazität schnell verdoppelt oder noch weiter erhöht werden. Bei den Betriebszeiten habe man sich auch nach den Öffnungszeiten Pocos gerichtet. Es sei im Interesse des Unternehmens, das seinen Parkplatz zur Verfügung stelle, die Getesteten gleich als Kunden begrüßen zu können. Auch an den Poco-Standorten Dortmund und Wesel sei man aktiv.

Die Corona-Schnelltests sind kostenlos. „Wir rechnen direkt mit den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen ab“, sagt Schreurs. Er verweist darauf, dass die Bürger Anspruch auf „mindestens einen Test pro Woche“ hätten. „Das schließt mehrere Tests in der Woche nicht aus.“

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