Nach Stellungnahme des Erzbistums zu Corona

Fragezeichen hinter Gottesdiensten: Heilig-Geist-Gemeinde entscheidet am Mittwoch

Für den Besuch von Gottesdiensten gelten wegen der Corona-Pandemie besondere Regeln, auch in der Elisabethkirche (Bild). Nun prüfen die Katholiken in Bergkamen, ob überhaupt noch Präsenzfeiern stattfinden.
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Für den Besuch von Gottesdiensten gelten wegen der Corona-Pandemie besondere Regeln, auch in der Elisabethkirche (Bild). Nun prüfen die Katholiken in Bergkamen, ob überhaupt noch Präsenzfeiern stattfinden.

Hinter den für Weihnachten geplanten Präsenzgottesdiensten der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde in Bergkamen steht ein Fragezeichen. So wollen das Pastoralteam und Vertreter des Vermögensverwaltungsrats bei einem Treffen am Mittwochmorgen entscheiden, ob die angesetzten Feiern auch wirklich stattfinden.

Vom Treffen berichtete Pfarrer Thorsten Neudenberger am Dienstagabend auf Anfrage. Hintergrund ist eine Stellungnahme des Generalvikars des Erzbistums Paderborn, Alfons Hardt, wonach Gottesdienste im Corona-Lockdown zwar grundsätzlich durchführbar bleiben, Gemeinden diese aber im Zweifel auch selbstständig absagen können.

Einzelne Gemeinden im Erzbistum haben sich bereits dazu entschlossen, etwa in Hamm. Auch die evangelischen Kirchengemeinden in Bergkamen verzichtet auf Gottesdienste.

Die Heilig-Geist-Gemeinde hat für Heiligabend, 24. Dezember, unter anderem zwei Open-Air-Gottesdienste in der Marine Rünthe geplant. Zu beiden haben sich jeweils 75 Gläubige angemeldet. Die Feiern sind damit ausgebucht. Auch auf andere Messen trifft dies zu.

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