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Nach Corona-Pause: Weniger Osterfeuer in Bergkamen angemeldet

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Von: Christoph Volkmer

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Osterfeuer
Ostern 2019 hat der Schützenverein Rünthe zum bislang letzten Mal ein Osterfeuer durchgeführt. In diesem Jahr soll es nach der Corona-Pause wieder klappen. © Dalley

Nach zweijähriger Zwangspause aufgrund der Regelungen der Corona-Schutzverordnung werden in diesem Jahr wieder Osterfeuer in Bergkamen lodern. Im Vergleich zu früheren Jahren bleibt die Zahl der bisher angemeldeten Feuer am Osterwochenende vom 16. bis zum 18. April aber überschaubar.

Bergkamen – „Corona schwebt noch über allem. Die Leute sind zwar froh, dass sie wieder etwas veranstalten können, die ganz großen Veranstaltungen sind aber nicht dabei. Das traut sich noch keiner so richtig“, sagt Heiko Brüggenthies, Sachgebietsleiter Bürgerdienste, Ordnung und Soziale Sicherheit, beim Blick auf die bisher 46, vor allem von Nachbargemeinschaften angemeldeten Feuer.

Noch bis einschließlich Donnerstag, 31. März, ist es möglich, ein Feuer bei der Stadt anzumelden und dann auf eine der Genehmigung zum Abbrennen eines Traditionsfeuers nach dem Landesimmissionsschutz NRW und der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Bergkamen über die Durchführung von Brauchtumsfeuern zu hoffen, die in der Regel auch erteilt wird.

Keine besonderen Auflagen

Da unter den bisher genehmigten Feuern keins dabei sei, welches potenziell eine größere Menschenmenge anlocke, sind zurzeit laut Brüggenthies auch keine besonderen Auflagen geplant. In der Nachbarstadt Kamen gilt bei den Feuern mit über 1000 Besuchern beispielsweise die 3G-Regel, die von den Ausrichtern auch kontrolliert werden soll. „Ein Feuer in dieser Größenordnung ist nach aktuellem Stand nicht zu erwarten“, so der Sachgebietsleiter.

Feuer darf keine Abfallbeseitigung werden

Feuer im Freien dürfen nicht zur Abfallbeseitigung missbraucht werden dürfen. Lackiertes und behandeltes Holz ist als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff, wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz mitgeteilt hat. Abgebrannt werden darf naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt. Dabei sollte das Holz möglichst trocken sein. Damit werden die Umwelt und die Anwohner so wenig wie möglich durch Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid belastet.

Für den Stadtteil Rünthe waren bis Freitag vier Feuer angemeldet. Demnach will die Siedlergemeinschaft Rünthe West am Ostersamstag wieder ein Brauchtumsfeuer auf der Wiese am Hof Keinemann veranstalten. Der Schützenverein Rünthe will ebenfalls am Ostersamstag am Vereinsgelände Schacht III ein Feuer abbrennen. Hierfür stand am Freitag noch die Genehmigung der Forstbehörde aus, da sich dieses Feuer nah am Wald befindet. Ebenfalls am 16. April plant der SuS Rünthe die Durchführung eines Osterfeuers auf dem Vereinsgelände. Am Ostersonntag soll dann zudem wieder das traditionelle Feuer am Hof Schulze Elberg am Ostenhellweg stattfinden.

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