Taten in Bergkamen und Kamen

Mutmaßliche Vergewaltigungen: Prozess gegen Mann aus Bergkamen vor dem Abschluss

Vergewaltigung in Bergkamen: Der Angeklagte und sein Verteidiger Marco Ostmeyer
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Der Angeklagte und sein Verteidiger Marco Ostmeyer.

Im August vergangenen Jahres soll ein 26-jähriger Bergkamener eine 16-Jährige und eine 21-Jährige vergewaltigt haben. Nach 17 Verhandlungstagen könnte nun die Beweisaufnahme geschlossen werden.

Bergkamen/Dortmund – Im Prozess um zwei angeklagte Vergewaltigungen in Bergkamen und Kamen scheint das Strafverfahren vor dem Dortmunder Landgericht nun endgültig in die Zielgerade einzubiegen.

Am 17. Verhandlungstag teilte der Vorsitzende Richter Ulf Pennig mit, dass keine weiteren Zeugen, Beweismittel oder Gutachter mehr gefragt oder ausgewertet werden müssten, die Beweisaufnahme könne daher am nächsten Verhandlungstag abgeschlossen werden. Im Raum steht allerdings noch ein Beweisantrag von Verteidiger Marco Ostmeyer, mit dem er die Glaubwürdigkeit eines der beiden mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer erschüttern will. Sollte dieser Antrag nach ausführlicher Beratung durch das Gericht verworfen werden, könnten Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussvorträge halten.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, müssten eventuell doch noch weitere Zeugen an zukünftigen Verhandlungstagen gehört werden. Seit Anfang Februar verhandelt das Dortmunder Landgericht gegen einen mittlerweile 26-jährigen Bergkamener. Der einschlägig vorbestrafte Angeklagte soll innerhalb weniger Tage im August vergangenen Jahres eine 16-jährige Zufallsbekanntschaft in einem Kamener Park sowie eine 21-jährige Bekannte an einem Grünstreifen an der Erlentiefenstraße in Rünthe bedroht und zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben.

Der Angeklagte bestreitet beide angeklagten Vergewaltigungen. Der Prozess wird am 21. September fortgesetzt.

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