Nach Fliesenarbeiten

Mit Liegewiese und Wellenmaschine: Freibad in Bergkamen öffnet Montag

Wellenbad Bergkamen
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Rein ins kühle Nass: Ab Montag darf im Wellenbad wieder geschwommen werden.

Eigentlich dürfen Freibäder im Kreis Unna längst öffnen. Aber im Wellenbad in Bergkamen liefen noch Bauarbeiten. In der kommenden Woche soll es nun aber losgehen - für Schwimmer und Sonnenbader.

Bergkamen – Das Bergkamener Wellenbad öffnet am Montag wieder. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagt Marcus Müller, Centerleiter Bäder der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW). Eigentlich hätte das Wellenbad bereits in der vergangenen Woche öffnen dürfen. Aber notwendige Fliesenarbeiten verhinderten dies. Nun soll es losgehen und da das Land Freitagmittag offiziell bestätigte, dass die Inzidenz im Kreis Unna seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50 liegt, bringt dies für das Wellenbad sogar weitere Lockerungen mit sich.

Dadurch können sich nämlich nicht nur diejenigen auf den Start der Freibadsaison freuen, die konsequent ihre Bahnen ziehen wollen. Auch wer es sich gern in der Sonne gemütlich macht, hat Glück: Die GSW dürfen die Liegewiesen für die Besucher öffnen. Auch die Wellenmaschine kommt zum Einsatz. „Wir sind erleichtert, dass es jetzt endlich wieder richtig losgehen kann“, sagt Müller. Zwar hätte die erste Woche im Freibad Kamen, das seit Montag geöffnet ist, gut funktioniert. „Aber ein Freibadbetrieb ohne Liegewiese, Rutsche und planschende Kinder – das war schon ein bisschen traurig.“

Vor Besuch ist Registrierung notwendig

Einschränkungen gibt es aber natürlich nach wie vor. „Die drei G sind weiterhin zu beachten“, sagt Müller. Heißt: Das Wellenbad ist geöffnet für eine begrenzte Anzahl an Besuchern, die einen negativen Corona-Test vorlegen oder nachweisen, dass sie entweder durchgeimpft oder genesen sind. Kinder unter sechs Jahren sind von diesen Regeln befreit. Wenn die Inzidenz unter 35 fällt, sind Freibad-Besuche auch wieder ohne Corona-Test möglich.

Im Unterschied zum vergangenen Sommer, als die Stadtwerke zwei Zeitfenster für je 700 Besucher eingerichtet hatte, gibt es jetzt nur noch ein Zeitfenster. Wer ins Wellenbad kommt, darf also bleiben, solange er will. „Zunächst beschränken wir die Anzahl der Tagesgäste auf 1500“, kündigt Müller an. „Damit fangen wir bewusst an der unteren Grenze an und schauen, wie die Lage sich entwickelt.“

Für den Besuch ist eine Online-Registrierung vorab auf der Internetseite www.gsw-freizeit.de zwingend erforderlich. Kunden, die keine Möglichkeit haben, sich online zu registrieren, können sich an die Kundencenter wenden. Dafür ist eine telefonische Anmeldung unter 02307/978-2222 notwendig. Vor Ort kann die Reservierung für die Freibäder in Papierform abgeholt werden. Geöffnet ist das Wellenbad täglich von 10 bis 19 Uhr.

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