Ab Montag zu haben

Mit dem Rad durch Bergkamen: Neuer Stadtführer empfiehlt sechs Touren

Bürgermeister Bernd Schäfer (l.) und Gästeführer Klaus Holzer präsentieren den neuen Stadtführer „Bergkamen erleben“, der Kartenmaterial und Informationen über die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand enthält.
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Bürgermeister Bernd Schäfer (l.) und Gästeführer Klaus Holzer präsentieren den neuen Stadtführer „Bergkamen erleben“, der Kartenmaterial und Informationen über die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand enthält.

Radfahren liegt in Corona-Zeiten im Trend. Der Gästeführerring hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergkamen unter dem Titel „Bergkamen erleben“ nun einen neuen Stadtführer herausgebracht. In dem Werk, das ab Montag, 3. Mai, zu haben ist, sind sechs Radtouren durch das Stadtgebiet aufgeführt.

Bergkamen – Die ursprüngliche Idee, jeweils eine Tour durch die Ost- und die Westhälfte der Stadt zu entwickeln, musste Gästeführer Klaus Holzer schnell wieder aufgeben. „Die Runde wäre einfach zu groß geworden“, erklärt er. Schließlich sollen die Touren auch für Familien mit Kindern gut zu schaffen sein.

Stattdessen sind es nun also sechs Rundfahrten, zwischen zwölf und 20 Kilometer Länge, die die Neugierigen entlang historischer Gebäude, Kunstwerke und anderen Sehenswürdigkeiten führen.

Bummannsburg, Schacht III, Haus Rünthe

In Rünthe gehören zum Beispiel die Bummannsburg und der Schacht III zu den aufgeführten Anlaufpunkten. Der Weg dorthin ist einfach: Neben einer Übersichtskarte, in der alle Routen aufgeführt sind, enthält der Stadtführer je eine Einzelkarte pro Route. „Dort sind die Anlaufpunkte mit Zahlen versehen“, sagt Holzer. Auf dem zugehörigen Begleitblatt steht, um welchen Anlaufpunkt es sich handelt. „Den wiederum können die Radler im Begleitheft nachschlagen, das alphabetisch geordnet ist“, so der Gästeführer. Dort finden sich – kurz und knapp – einige Infos zu den jeweiligen Anlaufstellen. So erfahren die Ausflügler zum Beispiel, dass das Haus Rünthe einst eine von einer fünf Meter breiten Gräfte umgebene Wasserburg war oder dass die Lippe der längste Fluss Westfalens ist.

„Bergkamen erleben“

Zu haben ist der neue Stadtführer „Bergkamen erleben“ ab kommenden Montag, 3. Mai, für eine Schutzgebühr von zwei Euro in den aktuell geöffneten öffentlichen Einrichtungen der Stadt: also zum Beispiel im Bürgerbüro, in der VHS, der Stadtbibliothek und im Kulturbüro im neuen Stadtfenster. Sobald das Museum in Oberaden wieder geöffnet ist, wird der Stadtführer auch dort zu bekommen sein.

Wer detailliertere Informationen möchte, kann auf das zweite Heft im Pack zurückgreifen, in dem es längere Artikel zum Beispiel auch zum Römerpark, der Marina Rünthe und dem Bergkamener Rathaus gibt. „Aber die meisten Leute wollen unterwegs nicht so viel lesen, also haben wir eine knappe Version für unterwegs gestaltet“, erklärt der Gästeführer.

Damit das Kartenmaterial, das für diejenigen, die lieber digital unterwegs sind, auch mit QR-Codes für die GPS-Daten ausgestattet ist, auch einen Regenguss übersteht, hat der Gästeführer dem Stadtführer auch noch eine Plastikhülle beigelegt.

Geld von RAG-Stiftung und „Heimatcheck“

Und wem die Radtouren nicht genug sind, der bekommt noch weitere Ideen geliefert. „Einige Ausflugsziele konnten wir nicht mit aufnehmen – weil sie nicht in die Strecke passten oder weil sie zu zeitaufwendig für eine Radtour sind“, so Holzer. Dafür sind sie – wie zum Beispiel das Stadtmuseum – als Tipps für Extra-Ausflüge gelistet. Den Beversee wiederum schlagen die Gästeführer als kleinen Spaziergang während der Radtour vor, da der Weg zur Aussichtsplattform ein Fuß- und kein Radweg ist.

Die Finanzmittel für das Werk stammen von der RAG Stiftung Essen und dem „Heimatcheck“ des NRW-Heimatministeriums. Sollte es zu einem Finanzierungsdefizit kommen, hat die Stadt Bergkamen ihre Hilfe zugesagt. „Wir sind schon während der Erstellung bestens unterstützt worden“, freut sich Holzer. Eine so gute Zusammenarbeit sei sicher nicht überall an der Tagesordnung.

Auch Bürgermeister Bernd Schäfer freut sich über die gelungene Kooperation. „Ich finde den Stadtführer toll“, so Schäfer. „Er ist eine Bereicherung für die Stadt.“

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