Marina Rünthe serviert mit Drive-In  vielen Gästen ein besonderes  Genusserlebnis

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Auch Fußgänger und Radfahrer freuten sich über das kulinarische Angebot beim DRIVEmarINa in Rünthe am Wochenende.

Rünthe – Sieben Gastronomen und Standbetreiber aus der Region haben an der Marina Rünthe am Pfingstwochenende beim ersten DRIVEmarINa ihren Kunden ein komplett neues Genusserlebnis beschert. Unter dem Motto „Lieblingsessen hier abholen – zu Hause genießen!“ herrschte auf dem zum Drive-In umfunktionierten Hafenplatz reges Treiben.

Nach der Absage aller sommerlichen Großveranstaltungen – darunter auch das beliebte Hafenfest – zeigten sich am Wochenende viele Besucher des Sportboothafens überrascht, dass dort – trotz Corona-Pandemie – viel Andrang herrschte. 

Erstmals öffnete hier ein Drive-In, bei dem nicht nur Autofahrer, sondern auch zahlreiche Radfahrer und Fußgänger vielseitige Mahlzeigen und Snacks genossen. Die Anbieter sorgten mit ihren Angeboten von herzhaften Genüssen wie FLammkuchen, Süßkartoffel-Pommes, Pulled Pork, Stielmus bis hin zu süßen Speisen wie Crepês, Popkorn oder mit Schokolade überzogenen Früchten dafür, dass viele verschiedene kulinarische Wünsche erfüllt wurden. Auch die Getränke-Auswahl mit Milchshakes, Bier vom Fass und Longdrinks konnte sich sehen beziehungsweise trinken lassen.

Drive In in der Marina Rünthe erfolgreich gestartet am Wochenende

Drive In in der Marina Rünthe erfolgreich gestartet am Wochenende

 „Das Wetter hat wunderbar mitgespielt und die ganze Aktion ist gut angenommen worden“, so Hauptorganisator Mario Kube über das Premieren-Wochenende. Der Betreiber der in der Marina beheimateten Cocktailbar Liquid Liberty musste nicht lange nach Mitstreitern für die ungewöhnliche Aktion suchen.

„Das sind alles Anbieter, die die Besucher des Hafenfestes schon kennen. Die waren von der Idee sofort begeistert, denn auch bei ihnen hat wochenlang Stillstand geherrscht“, erklärt Kube. 

Einer davon ist Marco Scheider aus Hamm. Für ihn war das erste Drive-in-Wochenende die erste Veranstaltung seit Mitte März. „Die Saison sollte für mich eigentlich am 13. März in Emsdetten starten und einen Tag später mit dem Send-Volksfest in Münster weitergehen. Aber kurz vorher ist alles abgesagt worden“, sagt der Jung-Unternehmer. 

Seitdem hat er weder seine selbst produzierte Zuckerwatte noch frische Schokofrüchte verkauft. „Ich hatte 100 Prozent Ausfall. Da war es jetzt schon ein besonders Gefühl, sich wieder in den Wagen zu setzten, hierher zu fahren und vor Ort wieder etwas zu produzieren.“ 

Mario Kube, Karsten Quabeck und Hafenfest-Maskottchen Ottmar freuen sich über den Erfolg der Drive-In-Premiere im Rünther Hafen.

Auch beim Stadtmarketing kam die Idee der Essensabholung mit Blick auf die Marina bestens an. Dessen Chef Karsten Quabeck kümmerte sich mit seinem Team unter anderem um die Verkehrsplanungen. Hafenfest-Maskottchen Ottmar war ebenfalls emsig im Einsatz. Er zeigte den motorisierten Besuchern nicht nur den Weg zum Boxenstopp, sondern unterhielt die Gäste rund um das abgesperrte Areal mit Späßchen. „In Coronazeiten gibt es keine Musik, weil das Ganze sonst Veranstaltungscharakter hätte. Daher haben wir uns überlegt, das Maskottchen herzuholen, damit es für gute Laune sorgt“, so Quabeck. 

Positiv überrascht zeigte sich Initiator Kube nicht nur aufgrund der guten Resonanz, sondern ebenso davon, wie schnell sich die Aktion offenbar nicht nur im näheren Umkreis herumgesprochen hat. „Es waren unter anderem Gäste aus Warendorf, Lünen, Dortmund und Ahlen hier.“ 

Die zwölfjährige Leona Bolle kam mit ihrem Pony Stella vorbei geritten. Für die Reiterin gab es Erbeeren mit Schokolade, für das Pferd aber nur eine Banane.

Der mit Abstand aufsehenerregendste Besuch kam allerdings von einem Reiterhof aus der Nachbarschaft. Die zwölfjährige Leona Bolle legte bei einem Ausritt mit ihrem Pony Stella einen Stopp am Drive-In ein. Für die junge Reiterin gab es mit Schokolade überzogene Erdbeeren, für Stella eine Banane – natürlich ohne Schokolade. 

Dank der Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen, der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW) und der Brauerei Veltins müssen die Anbieter keine Standgebühr bezahlen. „Der sogenannte Shutdown hat die Gastronomie und alle dort beschäftigten Menschen stark getroffen. Durch die Lockerungen konnten nun schon einige Geschäfte wieder öffnen. Dennoch ist die Anzahl der Besuche nicht auf dem Niveau, wie vor der Corona-Krise und einige haben immer noch geschlossen. Deshalb unterstützen wir die Aktion DRIVEmarINa als Sponsor“, erklärt Timm Jonas von der GSW.

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