Pächter darf bleiben

Das Thorheim in Bergkamen wechselt den Eigentümer, bleibt aber „Taverne der Götter“

Die „Taverne der Götter“ - das Thorheim - an der Landwehrstraße in Bergkamen
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Das Thorheim an der Landwehrstraße in Bergkamen wechselt zwar den Besitzer, der Pächter darf aber bleiben.

Die Erleichterung ist riesig bei Sascha Masurkewitsch. Der Pächter des Thorheims kann aufatmen: Er kann seine „Taverne der Götter“ an der Landwehrstraße weiter betreiben und muss sich nicht auf die Suche nach neuen Räumen machen.

Bergkamen - „Wir sind wahnsinnig erleichtert“, sagt der Pächter. Die notarielle Beglaubigung des Verkaufs von Grundstück und Gebäude stehe zwar noch aus, aber der Termin sei in dieser Woche. Damit ist klar: Der noch aktuelle Besitzer der Immobilie Marco Niedenführ hat Wort gehalten. „Ich verkaufe an denjenigen, der das Konzept weiterführen wird, sodass das Thorheim bestehen bleibt und der Pächter, den ich in seinen Ideen immer unterstützt habe, weitermachen kann“, hatte er versprochen.

Überhaupt wolle er eigentlich nicht verkaufen – wegen der Coronapandemie müsse er aber Gelder liquidieren. Ein erster Interessent hatte das Gebäude zwar kaufen, dann aber für eigene Pläne nutzen wollen, das Thorheim hätte schließen müssen. Dass es jetzt doch weiter geht, sorgt bei Masurkewitsch wenig überraschend für große Freude. Zumal er und sein Team noch einige Pläne haben. „Wir sind ja noch nicht fertig mit dem Thorheim“, sagt er.

Das „Wir“ betont er immer wieder, denn das Thorheim, das ist ihm wichtig, ist eine Teamleistung. Neben ihm und seiner Familie sind vier Festangestellte mit an Bord, dazu kommen Minijobber. „Das ist wie beim Film – da gibt es den Drehbuchautoren und den Regisseur, dann gibt es die Schauspieler und die Kameraleute, die Beleuchter und so weiter. So ist das auch bei uns, allein geht das nicht.“

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