Löscheinheit Rünthe hat neues Führungsteam

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Die neue Spitze der Löscheinheit Rünthe (von links): Bernd Niehage, Etwin Kramer und Christoph Knuth.

Rünthe - Etwin Kramer, Bernd Niehage und Christoph Knuth bilden das neue Führungsteam der Einheit Rünthe der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen. Mit der Jahresdienstbesprechung am Samstag zogen sich die langjährigen Vorgänger Dirk Kemke und Bernd Externbrink aus der Organisationsarbeit zurück.

Kemke und Externbrink wollen mit Dirk Meyer-Jürgens aus Oberaden die Nachfolge von Dietmar Luft und Ralf Klute in der Leitung der Gesamtwehr der Stadt Bergkamen antreten. Offiziell werden die personellen Änderungen erst mit dem Kameradschaftsabend am 16. März. Kramer, Niehage und Knuth werden wieder ein Dreigespann bilden, um die ständig wachsenden Aufgaben auf mehreren Schultern verteilen zu können. Für die Einheit Rünthe ist das nichts Neues: Kemke und Externbrink waren bereits die Stellvertreter des damaligen Löschgruppenführers Klaus Kuhlmann gewesen. Wegen ihrer 24-Stunden-Dienste als Berufsfeuerwehrleute konnten sie ihre freie Zeit so einteilen, um die Einheit Rünthe nach Kuhlmanns Rücktritt allein führen zu können. 

Feuerwehrmann in dritter Generation

In der neuen Spitze gibt es künftig nur noch einen Berufsfeuerwehrmann: Brandmeister Christoph Knuth arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Dortmund. Der 34-Jährige wuchs in Rünthe auf, lebte zwischenzeitlich aber in Lünen. Nach seinem Rückzug nach Rünthe fand er den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr. Brandinspektor Bernd Niehage wuchs schon in seiner Familie mit der Feuerwehr auf. „Ich bin bereits die dritte Generation“, sagt der 51-Jährige, der bei der Feuerwehr Unna ausgebildet wurde und nach einiger Zeit in Lünen und einem Umzug nach Rünthe zu der Einheit kam, deren stellvertretender Führer er nun wird. Beruflich arbeitet Niehage im Vertrieb. 

Etwin Kramer seit 2008 bei der Löscheinheit Rünthe

An der Spitze der Einheit Rünthe wird künftig Etwin Kramer stehen. Der 57-Jährige ist seit 42 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und kam auf dem klassischen Weg über die Jugendfeuerwehr seiner Heimatgemeinde Holzwickede-Opherdicke zu den Blauröcken. „Ich bin dann dabei geblieben“, sagt Kramer. Beruflich verschlug es den Mitarbeiter der Evangelischen Perthesstiftung dann nach Rünthe. Bei Lehrgängen in Münster traf er Klaus Kuhlmann, der ihn fragte, ob er die Rünther Feuerwehr nicht während seiner Tagesverfügbarkeit unterstützen wolle. „2008 haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, mein Arbeitgeber hat mitgespielt und beim Tag der offenen Tür zum 100-jährigen Bestehen der Löschgruppe, die heute Einheit heißt, bin ich Mitglied geworden.“ 

Kameradschaft der Löscheinheit Rünthe erhalten

Die drei Neuen haben sich vorgenommen, die Einheit „ruckelfrei weiterzuführen“ und die Kameradschaft zu erhalten. „Wir sind froh, drei Nachfolger gefunden zu haben“, sagte Dirk Kemke, auch im Namen seines Stellvertreters Bernd Externbrink. Die Frage, wie es in Rünthe weitergehen solle, wenn sie in die Wehrleitung aufsteigen, habe ihn schon beschäftigt. „Wir hatten zwei Termine zur Kandidatenaufstellung und auf Anhieb mögliche Nachfolger“, freute sich Kemke.

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