Lippe-Überquerung an der Werner Straße

Ersatzbrücke über die Lippe wohl schon im Dezember befahrbar

Mit der Grundierung für die Asphaltierung haben die Bauarbeiter auf der Brücke jetzt begonnen.
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Mit der Grundierung für die Asphaltierung haben die Bauarbeiter auf der Brücke jetzt begonnen.

Wie am Schnürchen liefen zuletzt die Bauarbeiten für die neue Lippe-Überquerung zwischen Rünthe und Werne. Wenn das Wetter beziehungsweise die Temperaturen mitspielen, wird der Verkehr auf der Werner Straße noch vor Weihnachten auf den östlich angelegten Ersatzfahrspuren über das neue Brückenbauwerk rollen.

Dem Abriss der marode gewordenen Brücke im kommenden Jahr steht dann nichts mehr im Wege. Das bestätigten in der vergangenen Woche der Projektleiter der Baufirma vor Ort als auch die Sprecherin der zuständigen Niederlassung von Straßen.NRW in Bochum. Die Landesbehörde ist als Staßenbaulastträger für die B233 und damit auch für den Neubau der Brücke zuständig.

Die neue freitragende Brücke wurde bekanntlich bereits im Sommer neben dem längst sehr reparaturanfälligen Bauwerk aus dem Jahr 1942 installiert. Seitdem wurden die Träger verschweißt und die Betonplatten für die Fahrbahn montiert. Zudem hat das beauftragte Bauunternehmen mit Schotter auch die provisorischen Rampen zur Brücke angelegt – zunächst auf der Nordseite in Werne und zuletzt auch in Rünthe.

Vorbereitung für die Asphaltierung haben begonnen

In der vergangenen Woche haben die Bauarbeiter bereits mit den Vorbereitungen für die Asphaltierung begonnen und die Flächen auf der Brücke mit Grundierung bestrichen, um sie abzudichten und zu versiegeln. „Diese oder übernächste Woche werden wir die provisorische Fahrbahndecke asphaltieren können“, sagt Bauleiter Daniel Lueb. Das klappe, wenn die Tagestemperaturen mindestens fünf Grad erreichen, ergänzte Oberbauleiter Gerres von Walter Bau. Das gelte für die Brücke selbst. Die Rampen könnten auch bei niedrigeren Temperaturen asphaltiert werden, weil sie ja sowieso keine lange Lebensdauer haben, so der Fachmann.

„Sobald wir alles mit Geländern richtig abgesichert haben, werden wir die Umleitung für den Verkehr freigeben können“, kündigt Daniel Lueb an. Das soll bereits im Dezember passieren, wie die Sprecherin von Straßen.NRW bestätigt.

Abschluss im Herbst 2021 geplant

Die alte Brücke hat damit ausgedient. Ihr Abbruch einschließlich der beiden im Flusslauf stehenden Stützen soll sich möglichst nahtlos im kommenden Jahr anschließen. Deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen wird vermutlich der Bau der neuen Widerlager als tragende Elemente auf beiden Uferseiten.

Das neue Brückenbauwerk soll schließlich an den Platz der alten Brücke geschoben werden. „Das soll an einem Wochenende passieren“, sagte die Sprecherin der Landesstraßenbaubehörde. Nach dieser spektakulären Aktion wird es allerdings einige Wochen dauern, bis die neue Brücke richtig verankert ist, damit die Straßenanschlüsse hergestellt werden können. Das gesamte Projekt soll im Herbst kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin werden die Verkehrsteilnehmer noch mit einigen weiträumigen Umleitungen rechnen müssen.

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