Lieblingsplätze für die Geochaching-Route

Bergkamen  - Eine besonders schöne Lichtung, eine Parkbank oder mitten in der Stadt - fast jeder hat einen Lieblingsplatz. Ihre eigenen Lieblingsplätze stellen einige Bergkamener Jugendlichen in Kürze bei einer Geocaching-Route vor. Gestern versteckten sie in der Umgebung der Eishalle in Weddinghofen den ersten Cache entlang der geplanten Wegstrecke.

Im Rahmen des Projekts „Lieblingsplätze“, das die Jugendkunstschule in Zusammenarbeit mit den Streetworkern angeboten hat, hatten die Jungen und Mädchen zuvor kleine Filme an den jeweiligen Plätzen gedreht. Dabei gab es Unterstützung von Schauspielerin und Moderatorin Sonja Bansemer sowie Kameramann Moarco Rentrop. „Die Clips können diejenigen, die die Caches finden, sich dann per QR-Code im Internet ansehen“, kündigte Streetworker Arne Vogt an. „So sehen die Geocacher, was an den Plätzen los ist, auch wenn ein Jugendzentrum zum Beispiel gerade geschlossen ist.“

Geflüchteten Jugendlichen Teilhabe ermöglichen

 Für das Projekt, das geflüchteten Jugendlichen eine Teilhabe ermöglichen und den Kontakt zu Bergkamener Jungen und Mädchen verstärken soll, gingen die Teilnehmer auch auf Spurensuche in der Vergangenheit. Die etwa zwölf Jugendlichen besuchten den Zeitzeugenkreis und ließen sich von den Erwachsenen von früheren Lieblingsplätzen erzählen. „Manche davon stehen auch heute noch hoch im Kurs, andere spielen bei den Jugendlichen heute gar keine Rolle mehr, wie zum Beispiel die Umgebung der Schützenheide“, sagte Vogt. 

Wo genau die Lieblingsplätze der Jugendlichen sind, möchten er und Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule selbstverständlich noch nicht verraten, schließlich handelt es sich um eine elektronisch unterstützte Schnitzeljagd. Und die ist in der Zukunft durchaus erweiterbar. „Wir hoffen, dass wir bis Ende Dezember alle 13 Caches versteckt haben“, sagte Vogt. Wenn danach allerdings Jugendliche weitere Lieblingsplätze vorstellen wollen, ist eine Ausweitung der Route möglich.

Anträge auf Landesförderung

Eventuell sogar mit einer weiteren Förderung durch LKD (Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW) und LKJ (Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit NRW). „Das Projekt haben sie mit der Höchstfördersumme von 5000 Euro unterstützt“, sagte Kleinhubbert. Für 2017 haben Jugendkunstschule und Streetworker die Förderung von zwei Projekten beantragt.

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