18. Lichtermarkt leidet unter schlechtem Wetter

+
Der Lichtermarkt bot den Besuchern ein buntes Programm. 

Bergkamen. „Vokale Höhen – luftige Szenen“ – das Motto des 18. Lichtermarktes am Freitagabend auf dem Stadtmarkt versprach den Besuchern zwei echte Höhepunkte. Am Ende gab es für die Menschenmassen noch viel mehr zu sehen und zu bestaunen – leider zusätzlich garniert mit viel Regen.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine gelungene Großveranstaltung erfüllte der Lichtermarkt dieses Mal leider nicht. Eine Stunde nach dem offiziellen Beginn setzte der angekündigte Regen ein. „Den ganzen Tag über habe ich insgesamt 30 verschiedene Wettervorhersagen zu hören bekommen. Ich habe mich für die Beste entschieden“, sagte Karsten Quabeck vom Stadtmarketing noch zu Beginn. Doch auch er musste feststellen, dass sich die schlechten Vorhersagen bewahrheiteten. 

Wetterbedingte Programmänderung 

Für die „luftigen Szenen“ zeichnete sich die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit verantwortlich. Die Artisten hatten ihre Motorradshow im Gepäck und wollten damit die vielen Augenzeugen unterhalten. Doch der Regen führte nach dem ersten Auftritt dazu, dass die Artisten nur noch ein den Witterungsverhältnissen angepasstes Programm auf den nebeneinander gespannten Stahlseilen über dem Gelände zeigten. Allein sechs Stunden lang hatte die Familie, die bereits in sechster Generation aktiv ist, für den Aufbau ihrer luftigen Spielwiese benötigt. „Es ist schade, dass wir nicht alles zeigen konnten, aber bei dem Regen geht die Sicherheit unserer Artisten vor“, bedauerte Heike Weisheit. 

Fünf tolle Stimmen begeistern Besucher

Dass „vokale Höhen“ für das a cappella singende Quintett „OnAir“ keine Probleme darstellen, stellte die Musikgruppe aus Berlin in der St. Elisabeth-Kirche unter Beweis. André Bachmann, Marta Helmin, Patrick Oliver, Jennifer Kothe und Kristofer Benn sangen Titel von Queen, Depeche Mode, Coldplay und Michael Jackson – und begeisterten die Zuschauer in der bei jeder der vier Aufführungen rappelvollen Kirche. „Man hört eine ganze Band, aber man sieht nur fünf stimmbegabte Menschen“, fasste ein staunender Zuhörer passend zusammen. 

Die Musiker, die demnächst in größeren Kirchen unter anderem in Berlin und München unterwegs sind, hatte Quabeck schon vor über anderthalb Jahren für den Lichtermarkt gebucht. „Sonst hätten wir kaum eine Chance gehabt, die zu bekommen.“ 

Einen positiven Eindruck hinterließen zudem die zahlreichen Walking Acts, die sich immer zu den Besuchern beugten, um für Erinnerungsfotos zu posieren. Trotz Regens war auch im Stadtwald viel los. Die drei Damen, die die Gäste dort musikalisch begrüßten, machten das Beste aus der Situation und verlegten ihren Auftrittsort spontan an den überdachten Cocktailstand.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare