Los geht's am 25. Oktober

So schön wird der Lichtermarkt in Bergkamen

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Der Bergkamener Lichtermarkt am Freitag, 25. Oktober, wird zehntausende Menschen aus der Region locken. Das attraktive Programm mit neuen Highlights lässt das graue Bergkamen auf dem Markt und im Stadtwald von 18 bis 23 Uhr unter dem Motto „Lichtspielplätze – Gegensätze“ erstrahlen.

Bergkamen – Einmal im Jahr verwandelt sich der Bergkamener Markt mit seinen Funktionsbauten seit fast 20 Jahren in eine bunte Spielwiese der Lichtkünstler. „Es ist das 19. Herbsthighlight für die gesamte Region“, freute sich Bürgermeister Roland Schäfer bei der Vorstellung des Lichtermarkt-Programms am Mittwoch. Das Motto „Lichtspielplätze – Gegensätze“ füllen Walkingacts, Illuminator Wolfgang Flammersfeld, die Feuershow Pyrostyx, die Angelstrings am Freitag, 25. Oktober, von 18 bis 23 Uhr mit Inhalt. „Die Themen Licht und Schatten, Schwarz und Weiß, Gut und Böse oder auch Feuer und Eis werden auf spannende Weise dargestellt“, erklärte der städtische Koordinator Karsten Rockel. 

Höhepunkte des Abends und der Erfahrung nach entsprechend gefragt seien die Shows. Die Feuershow „Wonderland“, mit artistischen und tänzerischen Elementen durchsetzt, wird dreimal an diesem Abend zur Kulisse Markttor locken. Viermal treten die „Angelstrings“ in der Elisabethkirche auf. „Rechtzeitig anstellen ist angesagt“, rät Schäfer. Die „Dancing-Violin“-Performance ist auf jeweils 600 Zuschauer beschränkt. 

Der Lichtermarkt ist nicht nur auf das Atrium an der Ebertstraße beschränkt. Dort ist Platz für die 90 Stände mit westfälischem Kunsthandwerk und Leckerem. Die Gassen werden von „Stelzenart“ aus Bremen mit laufenden Blumen und Schmetterlingen bespielt. Auf dem Markt steht auch die Bühne für „Gage Kostüm“. Die Frankfurter lassen dort das leuchtende Einhorn „Azurro“ galoppieren, präsentieren eine im Licht schimmernde Eiskönigin. 

Wem es zu kalt wird, den erhitzt „Hansagold“ aus Hamburg mit Sambapercussion. „Die Künstler sind alle das erste Mal in Bergkamen“, betont Roland Schäfer. Die ganze Bergkamener Innenstadt erscheint an diesem Abend in den „Komplementärfarben“, erklärt Flammersfeld. Die Bäume des Stadtwaldes werden in Regenbogenfarben strahlen, Lichtobjekte das Publikum überraschen, optische Täuschungen die Besucher zum Staunen bringen. „Schwarz- und Weißlicht sind ja ein doppelter Gegensatz“, so der Lichtkünstler, auch das Schwarz strahle in der Dunkelheit weiß. 

Magische Seifenblasen von 800 bunten Teelichtern illuminiert, werden zudem die Waldspaziergänger faszinieren. Die Jugendkunstschule hat das Künstlerkollektiv „Lichtgestalten“ eingeladen. „Wir werden auf dem Spielgelände hinter dem Wald eine Mitmachaktion bieten“, erklärt Schulleiter Gereon Kleinhubbert. Das so genannte Tagtool wird zum Einsatz kommen. Kleine und große Künstler könnten via Tablet malen oder Grußbotschaften erstellen, die auf Leinwände projiziert werden. 

Lichtermarkt in Bergkamen

Um 18 Uhr ist Geisterstunde in der Stadtbibliothek, um 20 Uhr erfahren die Kleinen wie Geräusche und Effekte wie Schnee, Nebel und Seifenblasen für die Bühne entstehen. „Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt“, erklärte Hartl. Die kostenlosen Eintrittskarten sind ab Mittwoch, 16. Oktober, in der Bücherei zu bekommen. Daneben bietet das Bergkamener Kulturreferat moderierte Lichtkunstführungen per Bus zu den Kunstobjekten im öffentlichen Raum. 

So war's beim letzten Mal

Die fünf Stunden Spektakel rund ums Licht kosten einiges. „Rund 70 000 Euro“, verriet Thomas Hartl. „Aber es lohnt“, erklärte Roland Schäfer. „Als der Markt wegen der Aufnahme in die Haushaltssicherung 2015 ausfiel, haben sich viele Bürger beschwert.“ Die Kosten sind aber der Grund, warum die Veranstaltung trotz der großen, positiven Resonanz bei den bis zu 30000 Besuchern aus der Region nicht am kompletten Wochenende läuft. „So viel Strom könnten wir gar nicht verkaufen“, scherzte Timm Jonas vom Hauptsponsor GSW.

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