Finanziellen Konsequenzen drohen

Ist der Bau der L821n in Bergkamen noch zu stoppen?

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Bei der letzten Ratssitzung im Juni gab es Proteste für und gegen den Bau der L821n.

Bergkamen – Der Rat der Stadt Bergkamen hat vor knapp einem Monat die Resolution beschlossen, den Bau der geplanten Umgehungsstraße L821n zu stoppen. Weil das Verkehrsministerium bislang jedoch nicht auf die Resolution geantwortet hat, werden die Planungen von Straßen.NRW weiterhin vorangetrieben. 

„Den Bau jetzt noch zu stoppen, hätte auf jeden Fall finanzielle Konsequenzen“, erklärte Sebastian Felgenhauer, Projektleiter bei Straßen.NRW.

In den vergangenen Wochen wurden Bauaufträge vergeben, die verbleibenden Grundstücke erworben und weitere Vorbereitungen getroffen. Das Material sei bestellt, Personal engagiert. „Ich habe keine Stimmen gehört, dass der Bau gestoppt werden soll. Wir treiben das Projekt voran“, so Felgenhauer. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich Ende August.

Wann das Verkehrsministerium auf die Resolution der Stadt Bergkamen antwortet, ist noch unklar. Pressesprecherin Leonie Molls schrieb dazu auf Anfrage: „Die Resolution des Bergkamener Stadtrats gegen den Bau der L821n ist im Verkehrsministerium eingegangen. Wir gehen davon aus, dass das Schreiben – wie üblich in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) – zeitnah im Laufe des Sommers beantwortet wird.“

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