Kunst bewegt eine Stadt: Ulrichs-Ausstellung endet

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Das Foto zeigt Timm Ulrichs (2.v.re.) bei der Installation seiner Erdpyramide 1978. ▪

BERGKAMEN ▪ Zur Finissage der Doppelausstellung „Kunst bewegt eine Stadt – 40 Jahre Städtische Galerie sohle 1“ und „Timm Ulrichs – Herausforderung Bergkamen“ lädt die „sohle 1“ am Sonntag, 16. Januar, von 11 bis 13 Uhr ein.

Bei einem Rundgang mit dem Konzeptkünstler und ehemaligen Professor an der Kunstakademie Münster, Timm Ulrichs, werden die spektakulären Kunstaktionen der 1970er bis 1990er Jahre im Zusammenhang mit den inzwischen legendären Bergkamener Bilder-Basaren noch einmal lebendig.

Die Ausstellung erinnert unter anderem an das Projekt „An der Unterseite der Erdoberfläche“, bei dem ein Körperabguss von Timm Ulrichs mit den offenen Fußsohlen nach oben als „Negativ-Skulptur“ in das Erdreich herabgelassen wurde. Ebenso wie die Aktion „Pyramide zum Mittelpunkt der Erde“ verweist es darauf, dass in dieser Stadt Tausende von Menschen tagtäglich unter der Erde ihr Brot verdienten.

Im Laufe der Jahre erwarb die Stadt Bergkamen einen ansehnlichen Sammlungsbestand, darunter „Plantage“ (Verkehrsleitkegel in serieller Formation), „Der erste sitzende Stuhl“ (1970), „Das getarnte Frühstück im Grünen“ (1973) und andere Arbeiten, die neben zahlreichen Leihgaben in der Ausstellung zu sehen sind.

Die Ausstellung endet am Sonntag um 14 Uhr, danach beginnt der Abbau. Das Programm wird mit einem weiteren Rundgang unter der Leitung von Dieter Treeck, dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt Bergkamen, einer Filmvorführung und einer Katalog-Sonderaktion abgeschlossen. ▪ red

Sonntag, 16. Januar, 11 bis 13 Uhr, Stadtmuseum Bergkamen, Jahnstraße 31/Museumsplatz, Bergkamen-Oberaden.

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