Kreis genehmigt Windkraftanlage

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Noch in diesem Jahr soll in Bergkamen eine zweite Windkraftanlage gebaut werden.

Overberge - Lange hat es gedauert, nun liegt die Genehmigung vor. Die Henters Wind GmbH darf in Overberge zwischen Hansastraße und Autobahn eine Windkraftanlage bauen. Dies gab Thomas Reichling, Leiter des Amtes für Planung, Tiefbau und Umwelt der Stadt Bergkamen, am Dienstagabend im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr bekannt.

Das Verfahren, das auf Grundlage des Bundesimmisionsschutzgesetzes beim Kreis Unna anhängig gewesen war, hatte sich über mehrere Jahre hingezogen. Bereits im Jahr 2012 hatte die Henters Wind GmbH den Antrag auf Errichtung und Betrieb einer Windenergieanlage gestellt – allerdings mit damals noch deutlich größeren Ausmaßen als den nun genehmigten. Dennoch zeigte sich Nils Henter im WA-Gespräch „froh“ darüber, dass es nun wirklich losgehen kann. Noch immer wird die Anlage nach ihrer Fertigstellung die dann größte in Bergkamen sein.

Gebaut wird eine Windkraftanlage, die eine Leistung von 2,3 Megawatt haben wird. Die Nabenhöhe der Anlage, so informierte Reichling die Ausschussmitglieder, wird bei 108 Metern liegen, der Rotor einen Durchmesser von 89 Metern haben. „Die Gesamthöhe des Windrades wird daher bei etwa 150 Metern liegen“, erläuterte Reichling.

Ursprünglich hatte Henter im Jahr 2012 eine Anlage mit einer Gesamthöhe von 180 Metern und einem Rotordurchmesser von 114 Metern beantragt, seine Pläne aufgrund der „bedrängenden Wirkung“ jedoch zurückgeschraubt. Aus Rücksicht auf die Anwohner und andere Betroffene. Auch wenn die in Overberge entstehende Anlage für Bergkamen die größte sein wird, wären die neu-gebauten Windräder in Werl-Holtum „aber noch deutlich größer“, nennt Henter einen Vergleich.

Der Bergkamener Landwirt will das Windrad 300 Meter südlich der Hamm-Osterfelder-Bahn am Burgemeisterweg, also von Bergkamen kommend links der Landwehrstraße, von einer Fachfirma errichten lassen. Er selbst wird nur die Zuwegung ermöglichen und den Kranstellplatz vorbereiten, damit die Anlage montiert werden kann.

„Anfang Juli soll mit den Gründungsarbeiten begonnen werden, Mitte Juli kommt der Kran und Ende August/Anfang September soll die Anlage dann ans Netz gehen“, nennt Nils Henter den Zeitplan. - tat

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