Hallenneubau über 1.000 Quadratmeter

Bayer rüstet Bergkamener Werk für 5 Millionen Euro logistisch auf

+
Standortleiter Dieter Heinz, Betriebsleiter Stefan Diehle und Zweitbetriebsleiterin Franziska Knauf (v. l.) beim symbolischen Spatenstich zum Start der Bauarbeiten.

60.000 Paletten, 1.000 Quadratmeter Halle, 5 Mio. Euro, eineinhalb Jahre Bauzeit: Bayer hat in Bergkamen Großes vor:

Bergkamen  - Rund 60 000 Paletten müssen bei Bayer in Bergkamen jedes Jahr alleine im Betrieb zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe für Kontrastmittel bewegt werden. Tendenz: steigend. Um die wachsende Produktionsmenge auch lagern zu können, entsteht auf dem Gelände in Bergkamen eine neue Lagerhalle mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern – das entspricht fast vier Tennisplätzen. Zusätzlich sollen zwei bestehende Hallen an die wachsenden Anforderungen angepasst werden. 

Verantwortung für Patienten in der Diagnostik 

So soll der Materialfluss von Rohstoffen und Zwischenprodukten möglichst effizient gesteuert werden. Insgesamt investiert der Konzern dafür mehr als fünf Millionen Euro in Bergkamen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um das größte Logistikprojekt der vergangenen Jahre. „Wir tragen eine große Verantwortung gegenüber jenen Patientinnen und Patienten, die dringend auf Kontrastmittel für diagnostische Untersuchungen angewiesen sind“, betonte Bayer-Standortleiter Dr. Dieter Heinz anlässlich des symbolischen Spatenstichs zum Start der Bauarbeiten. Das Lagern und Bereitstellen sowie der Transport von Einsatzstoffen seien wichtige unterstützende Prozesse für die Produktion.

Zwei alte Hallen werden neu ausgestattet

Der weitaus größte Teil der Investition entfällt auf den Bau einer Lagerhalle mit einer Grundfläche von fast 1.000 Quadratmetern. „Der acht Meter hohe Neubau ist mit modernster Lüftungs-, Elektro- und Brandschutztechnik ausgestattet und verfügt zusätzlich über eine Ladestation für die elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeuge, die später zwischen den Regalen im Einsatz sein werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Zwei benachbarte Hallen erhalten neue Anlagen zum Umfüllen, Wiegen und Portionieren von Einsatzstoffen. 

Produktionsablauf soll effizienter werden

Gleichzeitig will Bayer auch die eigenen Arbeitsabläufe an die neuen Anforderungen anpassen. Ziel sei es, den gesamten Materialfluss im Umfeld der Kontrastmittelproduktion intelligenter und effizienter zu organisieren. Die Betonierarbeiten für die Bodenplatte der neuen Lagerhalle haben bereits begonnen. Nicht zuletzt aufgrund der schnellen Bearbeitung der erforderlichen Anträge durch die zuständigen Aufsichtsbehörden konnten sie bereits vier Wochen vor dem ursprünglich geplanten Termin gestartet werden. Bis Mitte 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können alle 900 neu geschaffenen Palettenstellplätze genutzt und die ersten Einsatzstoffe eingelagert werden. Nach Angaben von Bayer sollen sich dann schrittweise auch die Kosten- und Zeiteinsparungen durch den verbesserten Materialfluss positiv bemerkbar machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare