Kurioser Feuerwehreinsatz in Rünthe

Spielplatz Wierlingstraße: Älterer Junge legt sich mit der Babyschaukel an - und verliert

Die Babyschaukel auf dem Spielplatz Wierlingstraße. Ein älterer, viel zu großer Junge hatte sich hineingezwängt. Die Feuerwehr musste ihn befreien.
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Die Babyschaukel auf dem Spielplatz Wierlingstraße. Ein älterer, viel zu großer Junge hatte sich hineingezwängt. Die Feuerwehr musste ihn befreien.

„Kind klemmt in Schaukel“ - so wurde die Rünther Feuerwehr mit vollem Aufgebot zu einem Einsatz gerufen, von dem die Kameraden noch eine Weile erzählen werden:

Rünthe – „Übermut tut selten gut“. Das weiß der Volksmund – und nun auch ein Knabe so um die zwölf Jahre, der auf dem Spielplatz an der Wierlingstraße in seiner Abenteuerlust der Versuchung erlegen ist, in der speziellen Schaukel für Babys sein Vergnügen zu suchen.

Sogar Platz gefunden hat er irgendwie in dem wulstigen Kunststoffring, der den Kleinsten, sobald des Sitzens mächtig, den nötigen Halt bei den ersten Schwüngen gibt. Mama und Papa können sogar vor dem Spross auf einem Tandemsitz hocken und ihm so gesichert zum Vergnügen verhelfen. Wer der Krabbelphase deutlich entwachsen ist, sollte seine Beine aber besser nicht durch den Sitz zwängen.

Denn das hat der Knabe versucht und die Stabilität des Spielgeräts eindrucksvoll bewiesen. Es gab ihn nicht mehr frei, seine erwachsenen Begleiterinnen wussten am Mittwoch keinen anderen Rat, als den Notruf zu wählen. Das rief die komplette Feuerwehreinheit Rünthe mit gut und gern 20 Kräften und den Rettungsdienst auf den Plan. Ob dem Unglücksraben so der Schreck in die Glieder fuhr, dass man ihn wieder frei bekam, ist bloße Theorie. Fakt ist, es genügten zum Glück ein paar starke Arme, um das Drama zu beenden...

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