Jäger legen Grundstein für Schießanlage

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Vertreter der Kreisjägerschaften und der Städte Bergkamen und Hamm legten den Grundstein für das Jagd- und Schießzentrum.

Bergkamen - Ab Ostern 2019 wird geschossen. Davon gingen Reinhard Middendorf, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, und sein Hammer Kollege, Prof. Dr. Lothar Reinken, bei der Grundsteinlegung für das Jagd- und Schießzentrum in Overberge fest aus.

Knapp acht Monate nach dem ersten Spatenstich an der Hansastraße folgte am Donnerstag zunächst eine weitere symbolische Handlung. Die Kapsel mit den Zeitdokumenten wird wetterbedingt erst später für die Nachwelt eingemauert. Neben den Vertretern zahlreicher Jägerverbände wohnten Mitarbeiter des Zolls der Zeremonie bei. Bekanntlich wird der Zoll – wie die Polizei – ebenfalls in Bergkamen trainieren. 

Umrisse erkennbar

Mittlerweile sind an der Hansastraße bereits die Fundamente des Gebäudebereichs und die Umrisse der Schießbahnen erkennbar. „Ich bin erstaunt, wie weit die Arbeiten schon fortgeschritten sind“, sagte denn auch Bürgermeisterin Ulrike Wäsche, die die Grüße der Stadt Hamm überbrachte. Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer sagte, dass mit dem Schießzentrum eine Bedarfslücke gefüllt werde. Auch wenn es zwischenzeitlich mal kritisch ausgesehen habe: „Wir haben immer an die Idee geglaubt“, unterstrich Schäfer. 

Hindernisse ausgeräumt

Auch Reinhard Middendorf wies nochmal darauf hin, dass auf dem Weg zur Umsetzung der Pläne einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden mussten. Wie der Komplex mal aussehen wird, erläuterten Mitarbeiter des Architekturbüros plan.werk. Das Zentrum wird aus einem jagdlichen Schießstand, einer Raumschießanlage und einem Geschäft mit Büchsenmacherei bestehen. 

Raumschießanlage vermietet

Die Kreisjägerschaften, die gemeinsam die GmbH Schießzentrum Unna-Hamm gegründet haben, werden den jagdlichen Schießstand betreiben. Dieser besteht aus vier 100-Meter-Bahnen, fünf Pistolenbahnen, einer Kipphasenanlage und der Möglichkeit des Schießens auf den „laufenden Keiler“. Die Raumschießanlage wurde an Achim Trebing aus Kamen vermietet. Für das Geschäft und die Büchsenmacherei wurde ein Vertrag mit der Firma „Jagdwelt 24“ aus Fürstenau abgeschlossen

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