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Mango, Erdbeer oder Vanille? In der Marina wird jetzt eiskalt gebechert

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Von: Christoph Volkmer

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In der Marina Rünthe wird jetzt eiskalt gebechert: Mit Schraubdeckel kommt das Eis für den Bummel an der Kanalkante aus dem Automaten.
In der Marina Rünthe wird jetzt eiskalt gebechert: Mit Schraubdeckel kommt das Eis für den Bummel an der Kanalkante aus dem Automaten. © Volkmer

Maritimer Kurzurlaub? Der liegt bekanntlich gleich um die Ecke: Marina Rünthe, beliebtes Ausflugsziel für „Sehleute“. Für Besucher (und Skipper) gibt es nun ein süßes Angebot.

Rünthe – Der Frühsommer präsentiert sich dieser Tage schon mit warmen Temperaturen von über 24 Grad. Da passt es gut, dass die Besucher der Marina sich jetzt mit einem Eis den Bummel am Pier versüßen können.

Gelatiere Peter Telgmann

„Wir wechseln alle 14 Tage ein paar Sorten, sodass die Auswahl für den Kunden immer wieder spannend ist“, sagt Gelatiere Peter Telgmann. Im April 2020 hat der Jungunternehmer den ersten „Genussautomat“ an der eigenen Eismanufaktur in der ehemaligen Bäckerei Berger in Werne-Stockum eröffnet. Der nun neu am Hafen installierte Eisschrank zur Selbstbedienung ist nun schon der vierte.

Die Anstifterin, ihre Helfer und der Eismacher: Monika Wernau hat Peter Telgmann (rechts) in die Marina gelotst. Thilo Kamps (links) und Karsten Quabeck haben ihren Anteil daran.
Die Anstifterin, ihre Helfer und der Eismacher: Monika Wernau hat Peter Telgmann (rechts) in die Marina gelotst. Tobias Kamps (links) und Karsten Quabeck haben ihren Anteil daran. © Volkmer

Nicht nur die Sortenvielfalt und eine Herstellung ohne Zusatzstoffe liegen dem 20-Jährigen am Herzen, denn auch den unterschiedlichen Bedarf der Kundschaft hat Telgmann bei dem Angebot im Fokus. „Die großen Becher haben einen Inhalt von 250 Milliliter das sind etwa dreieinhalb Kugeln. Für Kinder gibt es kleinere Becker mit 100 Milliliter, was dann etwa anderthalb Kugeln entspricht“, rechnet der Süßspeise-Produzent vor. Die große Portion kostet 4,90 Euro, der kleine Becher 2,50 Euro.

Monika Wernau treibende Kraft

Dass der Automat nun zur Steigerung der Aufenthaltsqualität am Sportboothafen installiert worden ist, daran hat Ratsfrau Monika Wernau tatkräftig mitgewirkt. Die Rünther SPD-Vorsitzende ist unter anderem im Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung aktiv, kennt das Eis aus Stockum bereits seit einiger Zeit. „Ich habe ihm die Marina sehr ans Herz gelegt. Da er dabei ist, zu expandieren, hat es sich angeboten, hier einen Automaten aufzustellen“, erinnert sich Wernau an das erste Telefonat mit dem Spross der Werner Bäcker- und Konditorenfamilie. Die Pandemie und nicht zuletzt die Arbeiten an der Lippebrücke hätte dazu geführt, dass sich die Umsetzung um rund anderthalb Jahre verzögert habe.

Stadtmarketing freut das Angebot

„Eis hat es hier lange nicht gegeben. Es gab zwar vereinzelt mal Wagen, die hier hergefahren sind, und bei Veranstaltungen gab es auch Eis, aber insgesamt gab es den Wunsch nach einem solchen, ständigen Angebot schon lange Zeit“, sagt Karsten Quabeck vom Bergkamener Stadtmarketing.

Kamps-Gruppe gab ihr Okay

Nachdem die Kamps-Gruppe, wie berichtet, einige der prägenden Immobilien der Marina gekauft hat, um diese neu zu beleben, fanden auch zum Thema des Eisautomaten Gespräche mit dem Stadtmarketing statt. „Da wir sowieso eine Versorgung für die Anbringung von Ladesäulen für E-Bikes schaffen wollten, haben wir dann gleich den Automaten mit in die Planung genommen“, erklärt Quabeck. Dieser steht nun vor den Ladesäulen auf dem Kamps-Grundstück visavis von „Fietes Kutter-Kiosk“ und kommt gut an. „Die Nachfrage ist sehr gut“, ist Telgmann mit der Resonanz in den ersten Tagen seit der Inbetriebnahme sehr zufrieden.

Wenn in Kürze das Hafencafé neu eröffnet, haben Marina-Besucher dann sogar zwei Möglichkeiten, um vor Ort Eis zu kaufen und zu genießen.

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