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Nicht alle angehenden Erstklässler kommen auf ihre Wunsch-Schule

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Von: Jürgen Menke

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An der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe werden wieder drei Eingangsklassen gebildet.
An der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe werden wieder drei Eingangsklassen gebildet. © Menke

An der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Rünthe werden im nächsten Schuljahr – Stand heute – 74 Erstklässler eingeschult. Sie bilden drei Eingangsklassen. Abgewiesen werden muss keines der angemeldeten Kinder. Anders verhält es sich an zwei anderen Grundschulen in Bergkamen.

Bergkamen – Insgesamt gibt es sieben Grundschulen in der Stadt. Für das Schuljahr 2022/23 liegen ihnen derzeit in Summe 514 Anmeldungen vor. Rechnerisch könnten laut Verwaltung 22 Eingangsklassen gebildet werden; im vergangenen Jahr waren es 19, davor 20. An Grundschulen außerhalb der Stadt wurden 13 Mädchen und Jungen aus Bergkamen angemeldet, etwa an der Freien Waldorfschule in Hamm-Pelkum. Von einem Kind, das demnächst schulpflichtig wird, liegt laut Verwaltung noch gar keine Anmeldung vor.

Überhang an Schiller- und Pfalzschule

16 Kinder können absehbar nicht auf ihre Wunsch-Schule gehen. Die Schiller-Schule verzeichnete sechs Anmeldungen mehr als ihr Plätze zur Verfügung stehen, die Pfalzschule sogar zehn. Freie Kapazitäten gibt es hingegen an der Gerhard-Hauptmann-Schule in Mitte, auch eine Aufnahme an die Overberger Grundschule müssen die betroffenen Familien in Erwägung ziehen.

Schulen entscheiden über Abweisungen

Welches Kind konkret abgewiesen wird, ist Sache der Schule. Da spielen Kriterien wie Wohnsitz und Schulweg eine Rolle, aber auch die Frage, ob schon ein Geschwisterkind die Einrichtung besucht oder wie es insgesamt um die Ausgewogenheit etwa zwischen den Geschlechtern steht. „In Absprache mit den Schulen wird nach Lösungen gesucht, welche Kinder eine andere Schule besuchen können“, teilt das Schulverwaltungsamt der Stadt in einer Beschlussvorlage für den Schulausschuss mit. Das Gremium tagt am Donnerstag, 3. Februar, ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Rates.

Insgesamt 21 neue Eingangsklassen

Die maximale Klassenzahl von 22 wird im Übrigen nicht ausgeschöpft. Nach Absprache mit dem Kreis-Schulamt und den Schulleitungen würden 21 Eingangsklassen gebildet, heißt es.

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