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Hund soll trotz Maulkorb zugebissen haben

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Von: Jana Peuckert

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Ein Hundehalter legt seinem Pitbull einen Maulkorb an.
Ein Hundehalter legt seinem Pitbull einen Maulkorb an. (Symbolbild) © Ulrich Perrey/dpa

Bereits mehrfach ist ein Bergkamener in der Vergangenheit aufgrund von Beißattacken seines großen Hundes verurteilt worden. Jetzt soll das Tier erneut zugebissen haben.

Bergkamen/Kamen – Am 28. März soll der 40-Jährige mit dem Hund und einem Kumpel in einem Bus in Bergkamen unterwegs gewesen sein. Das Tier soll dabei im Gang gelegen haben. Eine Gruppe Jungen soll über den Hund gestiegen sein, um an freie Sitzplätze zu kommen. Dabei soll ein 14-Jähriger gestolpert und dann von dem Hund in die Wade gebissen worden sein. Einen Maulkorb soll der Vierbeiner zum Zeitpunkt des vorgeworfenen Angriffs nicht gehabt haben.

Am 14. Juni soll es erneut zu einem Vorfall gekommen sein, diesmal am Brunnen auf dem Marktplatz in Kamen. Offenbar soll das Tier die Pizza in der Hand einer Frau verlockend gefunden, diese angegriffen und gebissen haben. Und das, obwohl der Hund in diesem Fall einen Maulkorb getragen haben soll.

Wunde entzündet

Am 11. August soll es an einem Kiosk am Stadtmarkt in Bergkamen einen Mann getroffen haben. Auch ihn soll der Hund gebissen haben. Die Wunde am Unterschenkel soll sich im Nachhinein entzündet und einen Abszess verursacht haben.

Für die vorgeworfenen Körperverletzungen sollte sich der Bergkamener im Amtsgericht Kamen verantworten. Doch eine Dreiviertelstunde vor Prozessbeginn rief er im Gericht an, um mitzuteilen, dass er sich im Krankenhaus befinde. Und so erließ der Richter in Abwesenheit des Mannes einen Strafbefehl über ein Jahr Haft auf Bewährung. Zudem ordnete er die Einziehung des Hundes an.

Ordnungsbescheid

Die Stadt Bergkamen hat zwischenzeitlich einen Ordnungsbescheid gegen den 40-Jährigen erlassen. Dieser untersagt es dem Mann, gefährliche Hunde zu halten.

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