Hülpert wechselt die Straßenseite - für die E-Mobilität

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Mit Plakat-Reitern vor dem Volkswagenzentrum weist Hülpert darauf hin, dass hier nun auch der Skoda-Service zu finden ist.

Bergkamen – Die Zukunft der Automobilität gehört den Elektrofahrzeugen. Auf diese Entwicklung haben die Verantwortlichen bei Hülpert Automobile jetzt mit Investitionen und Umstrukturierungen reagiert. Das betrifft besonders die Marke Skoda und die beiden Autohäuser an der Werner Straße in Bergkamen.

Hier ist der Verkauf von Pkw der tschechischen VW-Tochter Skoda bereits vor zehn Tagen eingestellt worden (unsere Zeitung berichtete). Den kompletten Skoda-Service (Wartung und Reperatur) hat Hülpert in sein Volkswagenzentrum auf der anderen Straßenseite integriert. Dorthin wechselten auch die Automechaniker aus der Skoda-Werkstatt.

„Wir haben niemanden entlassen“, betonten Andreas Kraemer und Kai-Uwe Frank, die beiden Geschäftsführer der Firmengruppe, ehe sie den Hintergrund für die Umstrukturierungen im Skoda-Bereich erläuterten. Die Mitarbeiter aus dem Verkauf hätten ebenfalls einen gleichwertigen Arbeitsplatz in einem der Hülpert-Autohäuser in Dortmund bekommen.

Investition lieber am Eigentum

„Angesichts der bevorstehenden Skoda-Initiative mit neuen Fahrzeugmodellen im Hybrid- und Elektrobereich, haben wir hier eine neue Lade-Infrastruktur geschaffen und sowohl in der Werkstatt als auch draußen für Kunden Ladesäulen aufgestellt, sagt Andreas Kraemer. „Dass wir diese Investition nur an und in unserem Eigentum umsetzen wollten und nicht an angemieteten Gebäuden wie in Bergkamen, ist sicherlich nachvollziehbar“, ergänzt er. Die beiden Skoda-Autohäuser in Dortmund-Brakel und am Phönixsee seien von Bergkamen aus ja auch leicht zu erreichen. Das neue Audi-Zentrum in Unna ebenfalls.

Skoda-Zentrum wird weiter komplett genutzt

„Wir werden das bisher als Skoda-Zentrum genutzte Betriebsgelände an der Werner Straße nicht aufgeben, sondern weiterhin komplett für unsere Zwecke nutzen“, betont Kai-Uwe Frank. Die moderne Verkaufshalle solle im Zuge weiterer firmeninterner Umstrukturierungen zukünftig als Verwaltungsgebäude genutzt werden, die Werkstatt für die Aufarbeitung von Gebrauchtwagen.

Die sollen auch weiterhin auf den Außenflächen des insgesamt rund 6500 Quadratmeter großen Betriebsgeländes angeboten beziehungsweise abgestellt werden. Die integrierte frühere IMO-Waschanlage werde ebenfalls weiterhin für die Reinigung der Fahrzeuge in Betrieb bleiben, erklärte Co-Geschäftsführer Kai-Uwe Frank.

Vor fünf Jahren hat Hülpert das ehemalige Audi-Autohaus und das gegenüberliegende Volkswagenzentrum von der Kamps Gruppe übernommen. Bis 2015 betrieb die Dortmunder Firma nur das Skoda-Autoforum am Ende der Bambergstraße an der Kamener Stadtgrenze.

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